EWA IId

EWA IId
ÖBB 188
Nummerierung: ÖBB 188.01
Bauart: B n2t
Länge: 7.638 m
Höhe: 4.000 m
Fester Radstand: 2.400 mm
Gesamtradstand: 2.400 mm
Dienstmasse: 22,0 t
Reibungsmasse: 22,0 t
Treibraddurchmesser: 1.010 mm
Zylinderanzahl: 2
Zylinderdurchmesser: 320 mm
Kolbenhub: 460 mm
Kesselüberdruck: 12 bar
Rostfläche: 0,85 m²
Rohrheizfläche: 46,00 m²
Wasservorrat: 2,4 m³
Brennstoffvorrat: 1,5 t Kohle

Die EWA IId war Tenderlokomotivreihe der Schneebergbahn, von der sie über die Eisenbahn Wien–Aspang (EWA) zu den ÖBB kam.

Die SchBB besaß drei Lokomotiven dieser Serie, die die Namen „WR. NEUSTADT“, „FISCHAU“ und „GRÜNBACH“ sowie die Nummern 1–3 trugen. Alle drei Maschinen wurden 1896 von der Wiener Neustädter Lokomotivfabrik gebaut. Im Jahre 1919 wurden sie in das Bezeichnungsschema der EWA als Reihe EWA IId mit den Nummern 25–27 übernommen.

Als die BBÖ im Jahre 1937 die Eisenbahn Wien–Aspang im Pachtbetrieb übernahm, erhielten die Maschinen dieser Reihe keine BBÖ-Nummer. Die Deutsche Reichsbahn allerdings ordnete sie 1938 als 88.7201–7203 ein. Die 88.7203 wurde bereits 1939 ausgemustert, die 88.7201 ging 1948 an die SSSR, die 88.7202 schließlich wurde 1955 zur ÖBB 188.01. Sie schied 1960 aus dem Bestand aus.

Literatur

  • Paul Slezak, Friedrich Slezak, Josef Otto Slezak: Wiener Neustädter Kanal und Aspangbahn – Vom Schiffskanal zur Eisenbahn, Slezak-Verlag, Wien 1981, ISBN 3-9001-3472-3