Eberhard von Hager

Eberhard von Hager (* 1723; † 11. November 1790) war ein preußischer Generalleutnant, Chef des Infanterieregiments Nr. 38 und Ritter des Pour le Mérite.

Leben

Hagers Familie stammt aus Livland. Er wechselte 1742 von holsteiner in preußische Dienste und kam 1750 zum Regiment „Schlieben“ Nr. 22 und wurde dort im November 1756 Premierleutnant. Dann Stabshauptmann und im März 1758 erhielt er eine eigene Kompanie. Am 17. August 1762 war er bereits Major und nach dem Sturm auf die Leutmannsdorfer Höhen erhielt er den Pour le Mérite. Am 28. Juni 1772 wurde er Oberstleutnant und am 24. Mai 1776 Oberst und nahm noch am Bayrischen Erbfolgekrieg teil. 1783 erhielt er das Füsilierregiment „Anhalt“ Nr. 38. Am 20. Mai 1784 erhielt er die Ernennung zum Generalmajor.

Im März 1790 wurde er zum Direktor des Ersten Departements des Oberkriegskollegiums ernannt und ersetzte dort den Generalmajor August Wilhelm von Vietinghoff, der sein Regiment übernahm. Am 11. August 1790 wurde er noch zum Generalleutnant ernannt, aber er starb bereits wenig später am 11. November 1790.

Familie

Hager war mit einer von Blankenburg verheiratet. Das Paar hatte keine Kinder.

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Eberhard von Hager. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. II, Arnold Wever, Berlin 1789, S. 458 (Eberhard von Hager in der Google Buchsuche,Ergänzungen in der Google Buchsuche).
  • Eduard Lange, Die Soldaten Friedrich's des Grossen, S. 236, Digitalisat