Edgar Seipenbusch

Edgar Seipenbusch (* 18. August 1936 in Velbert; † 11. April 2011) war ein deutsch-österreichischer Komponist, Dirigent und Musikdirektor.

Leben

Seipenbusch studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Geige, Klavier, Komposition und Kammermusik. Seine künstlerische Laufbahn begann er als Konzertmeister des “Rheinischen Kammerorchesters” in Köln. 1962 absolvierte er unter anderem bei Hans Swarowsky ein Dirigentenstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das er mit Auszeichnung abschloss.[1] Sein erstes festes Engagement für zwei Jahre hatte er am Stadttheater in St. Pölten.[2] Ab 1967 war er fünf Jahre lang erster Kapellmeister an der Grazer Oper. 1972 wechselt er nach Innsbruck, übernahm die Kapellmeisterklasse des Tiroler Landeskonservatoriums, später auch die Leitung des Orchesters, und wirkte bis 1992 als Generalmusikdirektor der Stadt Innsbruck. Nachdem er das Amt an den Niederländer Kasper de Roo abgegeben hatte, folgten Jahre der Lehrtätigkeit am Innsbrucker Konservatorium und Gastdirigate in Europa.[2] Ab 1995 war er Dirigent der Wiener Kammeroper sowie des Festivals „Mozart in Schönbrunn“.[1] Neben seiner Konzerttätigkeit im In- und Ausland lehrte er auch am Mozarteum.[3]

Die Stadt Innsbruck und das Land Tirol zeichneten ihn mit dem Ehrenzeichen und dem Verdienstkreuz für Kunst und Kultur aus.

Literatur

Einzelnachweise

  1. a b Tiroler Landesjugendorchester: Edgar Seipenbusch; abgerufen am 14. April 2011
  2. a b Tiroler Nachrichten: Innsbrucks langjähriger Musikdirektor Edgar Seipenbusch ist tot; abgerufen am 14. April 2011
  3. Langenberger Kulturlexikon: Edgar Seipenbusch; abgerufen am 14. April 2011