Eduard Julius Ludwig von Lewinski

Eduard Julius Ludwig von Lewinski (* 22. Februar 1829 in Münster; † 17. September 1906 auf seinem Schloss Burgwitz-Trebnitz) war ein General der preußischen Armee.

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Leben

Lewinski war im Krieg gegen Dänemark (Deutsch-Dänischer Krieg) 1864 Chef der 1. Gardefestungskompanie. Er nahm an der Erstürmung der Düppeler Schanzen teil und zeichnete sich dabei so aus, daß ihm der Orden pour le merite verliehen wurde.[1] Im Deutschen Krieg 1866 wurde er im Stab der 1. Armee eingesetzt. 1867 wurde Lewinski als Major in den Generalstab befördert und machte den Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 zunächst im Stab der 1. Armee und dann als Oberquartiermeister der Südarmee mit. 1871 wurde er Chef des Generalstabs des IX. Armee-Korps und 1872 Oberstleutnant und Kommandeur des Artillerieregiments Nr. 24.

Weitere Schritte auf seiner militärischen Karriereleiter waren:

1889 wurde Lewinski zum Kommandierenden General des VI. Armee-Korps und 1890 zum General der Artillerie ernannt. 1895 ließ er sich vom Dienst befreien und starb am 17. September 1906 auf seinem Schloss Burgwitz-Trebnitz.

Sein jüngerer Bruder, Alfred von Lewinski, war ebenfalls preußischer General. Erich von Manstein (1887-1973) war sein leiblicher Sohn, dessen Onkel General Georg von Manstein ihn später adoptierte.

Literatur

  • Brockhaus-Conversations-Lexikon. 14. A., 1908. Artikel: "Lewinski, Eduard Julius Ludwig von".

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Orden „pour le mérite“