Eduard Koblmüller

Eduard "Edi" Koblmüller (* 10. April 1946 in Linz) ist ein österreichischer Bergsteiger.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Edi Koblmüller nahm seit 1968 an zahlreichen Expeditionen in den Anden, Hindukush, Karakorum und Himalaya teil, dabei gelangen auch wichtige Erstbesteigungen und Erstbegehungen. Sein wichtigster Erfolg war 1978 die Erstbegehung der Südostwand des 8201 Meter hohen Cho Oyu zusammen mit Alois Furtner, die Besteigung erfolgte vollständig im Alpinstil. Er gilt als einer der erfolgreichsten österreichischen Expeditionsbergsteiger.[1]

Alpinistische Leistungen (Auszug)

  • K6 (7281) 1970, Erstbesteigung, Karakorum mit Gerhard Haberl, Christian von der Hecken und Gerd Pressl
  • Cho Oyu (8201 m) 1978, Erstbegehung Südostwand im Alpinstil
  • Nanga Parbat (8125 m) 1983, Rupalflanke in Zweierseilschaft
  • Batura I (7785 m) 1983, Erstbegehung der Südwand, Karakorum
  • Diran (7266 m) 1985, Erstbegehung Nordpfeiler, Karakorum
  • Rakaposhi Ost (7010 m) 1985, Erstbegehung Nordpfeiler, Karakorum
  • K2 (8611 m) 1989, Versuch einer neuen Route in der Ostwand, bis 7200 m
  • Dhaulagiri (8167 m) 1996, zusammen mit Sohn Michael Koblmüller am Gipfel
  • Muztagata (7546 m) 1997, Skibesteigung, Kun Lun-Gebirge, China
  • Shisha Pangma (8013 m) 1998
  • Broad Peak (8047 m) 1999, mit Sohn Reinhard Koblmüller am Gipfel
  • Pik Lenin (7134 m) 2002, Pamir, Kirgisien

Quellen

  1. www.bergsteigen.at - Kurzbiografie E. Koblmüller

Weblinks