Eleonora Hostasch

Eleonora „Lore“ Hostasch (* 9. Juli 1944 in Wien) ist eine österreichische Politikerin der SPÖ.

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Leben

Eleonora Hostasch begann nach dem Abschluss der Handelsakademie im Jahr 1962 ihre Berufslaufbahn bei der BAWAG. Dort war sie von 1975 bis 1994 Vorsitzende des Zentralbetriebsrats.

1987 wurde sie in den Wiener Gemeinderat und Landtag gewählt. Außerdem wurde sie Mitglied im Bundesparteivorstand der SPÖ. 1989-1994 war Hostasch Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, 1991-1995 auch Vizepräsidentin des ÖGB. In den Jahren 1989-94, 1994-97 Präsidentin der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (AK Wien) und der Bundesarbeitskammer (BAK), 1996-97 und 1999-2000 war Hostasch Abgeordnete zum Nationalrat. Von 1997 bis 2000 war sie Bundesministerin für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Die Gewerkschaft der Privatangestellten ist die einzige Gewerkschaft, die von 1989 bis 1994 mit Eleonora Hostasch eine Frau als Vorsitzende hatte. In der Kammer für Arbeiter und Angestellte war von 1994 bis 1997 mit Eleonora Hostasch erstmals eine Frau Präsidentin der Bundesarbeiterkammer. Seitdem ist die Spitze der Arbeiterkammer wieder durchgehend mit einem Mann besetzt. [1] Seit ihrem Ausscheiden als Mitglied der Bundesregierung und ihrer Rückkehr als Gewerkschaftsfunktionärin wird Eleonora Hoastasch vielerorts als Konsens-Politikerin oder Grande Dame der Österreichischen Sozialpartnerschaft bezeichnet, auch über Parteigrenzen hinweg. [2]

Sie ist Mitglied des Bundespräsidiums und Ehrenvorsitzende der GPA-DJP. [3]

Seit 2003 ist sie Vorsitzende der Zentralen Kontrollkommission des ÖGB. [4]

Eleonora Hostasch ist seit Juli 2007 Vorsitzende der Regierungssachverständigengruppe für Fragen der Demographie der Europäischen-Kommission in Brüssel. [5]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Bundeskanzleramt
  2. OTS: WKO Präsident Leo Maderthaner, ÖVP
  3. GPA-DJP
  4. Arbeiterkammer
  5. OTS: Sozialministerium
  6. OTS: Gewerkschaft Bau-Holz, Sozialdemokratische Freiheitskämpfer
  7. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952
  8. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952
  9. Universität für Bodenkultur Wien

Weblinks