Elias Maximilian Henckel von Donnersmarck

Graf Elias Maximilian Henckel von Donnersmarck (* 1. Januar 1748 in Schloss Neudeck in Schlesien; † 7. September 1827 in Breslau) war ein königlich-preußischer Generalmajor, Ritter des Ordens Pour le Merite und Chef des Kürassier-Regiments Nr. 1.

Er war der Sohn von Karl Erdmann Henckel von Donnersmarck (* 8. Dezember 1695; † 7. April 1760) und Anna Susanne von Larisch (* 10. April 1713; † 5. November 1761).

Er kam 1761 zum preußischen Husarenregiment Nr. 6. Nach dem Siebenjährigen Krieg kam er als Junker zum Regiment Garde du Corps, dort wurde er 1787 Stabsrittmeister. Danach kam er in das Regiment Gensdarmes, in dem er am 13. April 1789 Major, am 4. Juni 1799 Oberst und 1804 Kommandeur wurde. 1805 erhielt er von König Friedrich Wilhelm III. bei einer Parade den Orden Pour le Merite. Bald darauf bekam er das Kürassier-Regiment Nr. 1 (Bockum-Dolffs). Bereits im Jahr 1805 zog er in den Vierten Koalitionskrieg. In der Schlacht bei Jena wurde ihm das Pferd erschossen und er selbst verletzt nach Magdeburg gebracht. Nach der Kapitulation der Festung ging er zunächst in Gefangenschaft, wurde aber auf Ehrenwort wieder entlassen. Nach dem Krieg am 1. Dezember 1813 wurde er wegen seiner Verletzungen pensioniert. Während der Befreiungskriege war er mit der Organisation der schlesischen Landwehr-Kavallerie beauftragt.

Er starb 1827 in Breslau.

Familie

Er war seit dem 10. Januar 1784 mit Gräfin Charlotte von Roedern (* 11. Juni 1754; † 31. Januar 1830) verheiratet. Das Paar hatte folgende Kinder:

  • Natalie Bernardine Henriette (* 22. April 1789; † 13. Januar 1875) ∞ 11. Juni 1812 Erdmann Gustav von Roedern (* 20. März 1782; † 9. April 1861)
  • Amalie Karoline Erdmute (* 22. April 1789; † 10. Februar 1861) ∞ 24. Mai 1825 Graf Karl von Roedern (* 4. August 1785; † 24. April 1853)

Literatur

Weblinks