Elisabeth Katschnig-Fasch

Elisabeth Katschnig-Fasch (* in Tragöß-Oberort; † 4. Februar 2012[1]) war eine österreichische Universitätsprofessorin am Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie an der Universität Graz.

Sie studierte Volkskunde und Psychologie an der Universität Graz bis zur Promotion 1976. 1995 erfolgte die Habilitation über Wohn- und Lebensstile, 1997-98 Vertretungsprofessur (Greverus) am Institut für Kulturanthropologie in Frankfurt/M. Sie war Begründerin und Herausgeberin der Zeitschrift Kuckuck: Notizen zur Alltagskultur, und Mitherausgeberin des Anthropological Yearbook of European Culture.[2]

Schriften

  • Das ganz alltägliche elend. Begegnungen im Schatten des Neoliberalismus; 2003
  • Einsamkeiten. Orte. Verhältnisse. Erfahrungen. Figuren; 2001
  • Möblierter Sinn; Böhlau, Wien 1998.
  • (als Mithg. der WIDEE): Fremde Nähe - Nahe Fremde. Frauen forschen zu Ethnos, Kultur und Geschlecht; Wien 1994
  • (als Mithg. der Projektgruppe Interdisziplinäre Frauenstudien der Universität Graz): Paris-Milano-Graz. Feministische Konzepte in Entwicklung; Wien 1991
  • Drei Wege zum Selben. Mit ethnopsychoanalytischer Methode zu den verborgenen Räumen der Frauen; Wien 1991
  • Vereine in Graz. Eine volkskundliche Untersuchung städtischer Gruppenbindungen; Dissertation Graz 1976

Einzelnachweise

  1. Todesanzeige in der Kleinen Zeitung vom 11. Februar 2012, S. 64
  2. Studienleitfaden Studienjahr 2011/2012, S. 23

Weblinks