Elisabeth Kmölniger

Elisabeth Kmölniger (Kürzel: Kmö) (* 26. Oktober 1947 in Radenthein/Kärnten) ist eine österreichische Comic-Zeichnerin und -Autorin sowie Photographin und Buchillustratorin.

Kmölniger studierte von 1968 bis 1973 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1978 veröffentlichte sie die ersten Cartoons in Ausstellungen, dann war sie als freischaffende Zeichnerin und Photographin tätig. Ab 1978 zeichnete sie für die internationale Zeitschrift FORVM (Wien) mehrere Jahre hindurch die Titelblätter aller Ausgaben, dazu in jedem Heft bis zur Einstellung (Ende 1995) einen ganzseitigen Cartoon als Frontispiz. Mit zahlreichen teilseitigen Cartoons sowie Illustrationen zu Beiträgen anderer Autoren gab sie dem FORVM trotz drei einander abwechselnden Blattmachern - Michael Siegert, Gerhard Oberschlick (zweimal) und Michael Seeber - sowie über einen Eigentümer- und Herausgeberwechsel hinweg bis zur Einstellung Ende 1995 eine optisch unverwechselbare Kontinuität. In Berlin (West), wo Kmölniger seit 1980 lebt, arbeitete sie auch für Medien wie „Joseph & Suleika“ oder die taz und widmete sich der Illustration von Büchern.[1]

Werke

  • Für den Ernstfall, Elefanten Press, Berlin, 1982
  • Alles wird gut, Comix + Cartoon Reihe, Berlin, 1984
  • Schnell im Biss, Rixdorfer Verlagsanstalt, Berlin, 1984, zusammen mit anderen Künstlern (Katalog zur Ausstellung in Berlin)
  • Zeichnungen, Zweitausendeins, Frankfurt, 1987
  • Das brausende Leben, Eichborn Verlag, Frankfurt, 1988. ISBN 3-8218-2106-X.
  • Schräge Schwestern - Comics aus der Tiefe des deutschsprachigen Raumes, Elefanten Press, Berlin, 1993, zusammen mit anderen Künstlerinnen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Z.B. Gabriele Goettle: Deutsche Sitten. Erkundungen in Ost und West. Mit Photographien von Elisabeth Kmölniger. Eichborn, Die andere Bibliothek, Bd. 78, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-8218-4078-1.