Elisabeth Osl

Elisabeth Osl
Elisabeth Osl
Elisabeth Osl bei der Gala zur Ehrung Sportler des Jahres 2009

Elisabeth Osl (* 21. November 1985 in Kirchberg in Tirol, Österreich) ist eine österreichische Mountainbike-Rennfahrerin.

Inhaltsverzeichnis

Laufbahn

Elisabeth Osl wuchs in Kirchberg in Tirol auf und stammt aus einer sportlichen Familie. Vater Philipp bestritt seinerzeit Straßen-Radrennen, die Schwestern Maria und Michaela sind ebenfalls im Mountainbike-Rennsport aktiv.

Elisabeth startete ihre Sportlerlaufbahn 1998 mit der Teilnahme an Hobby-Mountainbikerennen. Seit dem Jahr 2001 nahm sie auch erfolgreich an Rennen auf nationalem Niveau teil und gewann mehrere Staatsmeistertitel in der U17-Klasse und ein Junioren-Vizeweltmeistertitel 2002 in Kaprun.

Von Anfang an bis 2008 startete sie für das Kirchberger Mountainbiketeam Tonis Pro Team Kirchberg. Seit 2003 ist Elisabeth Profisportlerin beim Österreichischen Bundesheer im HLSZ Hochfilzen. Anfang 2008 wechselte sie zum Team GHOST International [1].

In der UCI Weltrangliste vom 18. Oktober 2007 (2007 UCI Mountain Bike Rankings) liegt Elisabeth Osl als zweitbeste Europäerin auf Rang 7.

Am 18. Mai 2008 qualifizierte sie sich mit einem 9. Platz bei der Europameisterschaft in St. Wendel für die Olympischen Spiele in Peking. Dort kam sie mit 6:28 Minuten Rückstand auf die deutsche Siegerin Sabine Spitz auf Rang elf.

Beim letzten Weltcuprennen und gleichzeitig ihrem Heimrennen in Schladming in Österreich gelang ihr am 19. September 2009, was vor ihr noch keinem österreichischen MTB-Sportler vergönnt war: Sie gewann den MTB-Weltcup im Cross-Country mit einer überlegenen Start-Ziel-Fahrt und 1:05 Minuten Vorsprung auf die norwegische Konkurrentin Lene Byberg. Achtzig Fans aus Kirchberg waren in Erwartung dieses Triumphes angereist, darunter ihre engsten Vertrauten der ersten Stunden ihrer jungen Karriere.

2012 konnte sie sich nach 2008 erneut für die Olympischen Sommerspielen in London qualifizieren und startet dort am 12. August zusammen mit Karl Markt und Alexander Gehbauer für Österreich.

Erfolge Cross Country

2011

2010

2009

2008

2007

  • 1. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft
  • 2. Platz bei der U23 Europameisterschaft
  • 3. Platz bei der U23 Weltmeisterschaft
  • 6. Platz beim Weltcup, Champery, Schweiz

2006

  • 1. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

2005

  • 1. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

2004

  • 2. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

2003

  • 3. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft

2002

  • 2. Platz bei der Junioren Weltmeisterschaft, Kaprun, Österreich
  • 1. Platz bei der Österreichischen Junioren Meisterschaft

2001

  • 1. Platz bei der Österreichischen U17 Meisterschaft

Erfolge Hillclimb

  • 2004 – 3. der Österreichischen Meisterschaft
  • 2003 – Österreichische Meisterin Junioren
  • 2002 – Österreichische Meisterin Junioren

Lisi Osl Trail

Zu Ehren von Elisabeth Osl hat der Tourismusverband Kirchberg eine 2,3 km lange Downhillstrecke auf dem Gaisberg nach ihr benannt. Die am 31. Mai 2011 von der Namenspatronin eröffnete Strecke führt von der Bergstation 450 Höhenmeter den Gaisberg hinab. Mit einem Schwierigkeitsgrad von S1 bis S2 (leicht bis mittel) soll die Strecke auch für Singletrail-Einsteiger machbar sein.[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mitteilung auf der Homepage vom Team GHOST International [1]
  2. http://www.kitzbuehel-alpen.com/de/der-neue-lisi-osl-trail.html