Elmen

Dieser Artikel behandelt den Ort in Tirol.
  • Für den Ort an der Elbe, siehe Bad Salzelmen.
  • Für den US-amerikanischen Elektrotechniker und Metallurge Gustav Elmen (1876–1957) siehe Gustav Elmen.
Elmen
Wappen von Elmen
Elmen (Österreich)
Elmen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 29,63 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 10° 33′ O47.33861111111110.541944444444976Koordinaten: 47° 20′ 19″ N, 10° 32′ 31″ O
Höhe: 976 m ü. A.
Einwohner: 375 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 12,66 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6644
Vorwahl: 05635
Gemeindekennziffer: 7 08 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Elmen Br. 2
6644 Elmen
Website: www.lechtal.at/elmen/
Politik
Bürgermeister: Heinrich Ginther
Lage der Gemeinde Elmen im Bezirk Reutte
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Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Elmen ist eine Gemeinde mit 375 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte am rechten Ufer des Lechtals. Elmen ist ein dicht verbautes Haufendorf auf einem Schwemmkegel. Der Ort wurde 1312 erstmals urkundlich als Elmenoe, Ellmo, Elbnau (Au mit Ulmen) erwähnt.

Elmen ist durch eine Umfahrungsstraße vom Durchzugsverkehr befreit. Ein beliebtes Ausflugsziel ist die oberhalb gelegene Stablalpe. Zur Gemeinde gehört auch der Weiler Martinau am linken Lechufer mit der typischen Frauenschuhblüte Ende Mai.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Häselgehr, Hinterhornbach, Pfafflar, Stanzach, Vorderhornbach.

Ortsteile

Elmen und Martinau.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Der aus dem benachbarten Elbigenalp stammende Künstler Anton Falger hat 1841 auch für Elmen einen Totentanz geschaffen, der ursprünglich in Nischen der Friedhofsmauer gehangen hat und heute in der Friedhofskapelle neben der Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen aufbewahrt wird. Der Zyklus besteht aus 12 kleinformatigen Holztafeln (35x23 cm) mit den einzelnen Bildern und den zugehörigen Dialogen. In der heutigen Reihenfolge, die wahrscheinlich nicht die ursprüngliche ist, sind abgebildet: Großmutter, Bettlerin, Holzknecht, Magd, Fürst, Bürgerin, Kind, Knabe, Soldat, Braut, Bauer, Priester.[1]

Einzelnachweise

  1. Hans Georg Wehrens: Der Totentanz im alemannischen Sprachraum. "Muos ich doch dran - und weis nit wan". Schnell & Steiner, Regensburg 2012, ISBN 978-3-7954-2563-0. S. 260f.

Weblinks