Emanuel Friedrich von Bredow

Emanuel Friedrich von Bredow (* 28. Mai 1732 aus Gut Senzke; † 28. Januar 1780 in Berlin ) war Chef des Regiments Gensdarmes und Träger des Pour le Merite.

Seine Eltern waren Kasper Friedrich von Bredow, Erbherr auf Senzke und dessen zweite Frau Olgard Dorothea von Barnewitz. Er war das 11. Kind der Familie.

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Leben

So ging er wie viele seiner Familie zur Armee. Er kam 1743 zur Ritterakademie in Brandenburg und wurde 1740 Junker im Regiment Gensdarmes. Am 20. März 1750 wurde er Kornett. In der Schlacht von Lobositz 1756 wurde er verwundet, aber am 3. Oktober 1756 zum Leutnant befördert. Am 17. Juli 1761 wurde er Rittmeister und Kommandeur. Am 20. August 1762 wurde er für seine Tapferkeit in der Schlacht bei Reichenbach mit dem Pour le Merite ausgezeichnet. 17. September 1764 wurde er Major und am 20. Mai 1775 Oberstleutnant. Im Jahre 1777 wurde er Oberst und Chef des Regiments. Es führte es auch im Bayerischen Erbfolgekrieg. Noch während des Feldzuges wurde er krank und musste in einem Krankenhaus behandelt werde. Er nahm daher nicht weiter an den Kämpfen teil und nahm stattdessen am 9. Januar 1779 seinen Abschied. Er starb bereits am 28. Januar 1780 in Berlin und wurde auf dem Schloss Groß Leuthen beigesetzt.

Der Generalleutnant Asmus Ehrenreich von Bredow Gouverneur von Kolberg war sein Onkel.

Familie

Er war seit dem 18. Mai 1767 mit Komtess Sophie Christine Dorothe von Podewils (1734–1802), Tochter des Heinrich Graf von Podewils (1696–1760) und der Sophia Henrietta Freiin von der Schulenburg (1714–1750), verheiratet.[1] Die Ehe blieb kinderlos.

Literatur

  • Rene Du Bois, Das Regiment Gens D'Armes.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Anna Luise Karsch, e.a., "Mein Bruder in Apoll.", S. 597