Emil von Berger

Emil von Berger (um 1870)

Emil Alexander August von Berger (* 4. Juni 1813 in Bad Segeberg; † 23. März 1900 in Berlin) war ein preußischer Generalleutnant.

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Leben

Emil von Berger wurde am 1. Juni 1830 als Kadett in das 9. Hannoversche Infanterie-Regiment übernommen und wurde einen Monat später Secondeleutnant. 1839 trat er in die preußische Armee über. 1843 wurde er hier Premierleutnant. 1848 nahm er am Feldzug gegen Dänemark teil als Adjutant beim Generalkommando der Schleswig Holsteinischen Truppen. Ab 1849 wieder im Truppendienst als Kompanieführer, wurde er 1850 Hauptmann, 1857 Major und 1861 zum Oberstleutnant ernannt. Ab Mai 1863 war er zuerst mit der Leitung vom 8. Grenadier-Regiments beauftragt, wurde im September Oberst und Kommandeur dieses Regiments.

1864 nahm er mit dieser Truppe am Krieg gegen Dänemark teil, unter anderem beim Sturm auf die Düppeler Schanzen teil. Er erhielt für den Einsatz in diesem Krieg die Orden Pour le Mérite und Roter Adlerorden III. Klasse mit Schwertern.

Zwei Jahre später befehligte er sein Regiment im Krieg gegen Österreich und nahm an den Schlachten bei Gitschin und Königgrätz teil. Hierfür erhielt er den Kronenorden II. Klasse. Im Anschluss an den Krieg wurde er im Oktober 1866 zum Kommandeur der 11. Infanteriebrigade und am 31. Dezember zum Generalmajor ernannt.

Bei Ausbruch des Krieges von 1870 befehligte er die 4. Garde-Infanterie-Brigade und kämpfte unter anderem in der Schlacht bei Gravelotte und der Schlacht bei Sedan und war Teil der Belagerung von Paris. Hierbei kam es zur Schlacht von Le Bourget. Von 1874 bis 1876 war er Kommandeur der Festung Ulm.[1] Sein letzter Dienstgrad war Generalleutnant.

Orden und Auszeichnungen

Emil von Berger erhielt u.a. folgende Auszeichnungen und Orden:

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Archiv der Stadt Ulm