Emissionszertifikategesetz

Basisdaten
Titel: Bundesgesetz über ein System für
den Handel mit Treibhausgas-
emissionszertifikaten
Kurztitel: Emissionszertifikategesetz
Abkürzung: EZG
Art: Bundesgesetz
Geltungsbereich: Österreich
Rechtsmaterie: Umweltrecht
Datum des Gesetzes: 30. April 2004
BGBLA 2004 I 46
Inkrafttreten am:
Letzte Änderung durch: 28. Dezember 2006
BGBLA 2006 I 171
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Das Emissionszertifikategesetz (EZG) bildet in Österreich die gesetzliche Grundlage für den Handel mit Berechtigungen zur Emission von Treibhausgasen (Emissionsrechtehandel) in einem gemeinschaftsweiten Emissionshandelssystem. Es schafft die rechtliche Voraussetzung, die 1997 im Kyoto-Protokoll für die Mitgliedstaaten vereinbarten Verpflichtungen zur Reduzierung von Treibhausgasen einzuhalten. Es wurde in seiner ersten Fassung am 30. April 2004 im Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich veröffentlicht. (Fassung von 2004 des österreichischen Emissionszertifikategesetz)

Am 9. Dezember 2004 wurde das Gesetz erstmals geändert.[1] Dennoch hat der österreichische Verfassungsgerichtshof Bestimmungen des Emissionszertifikategesetzes im Oktober 2006 als verfassungswidrig aufgehoben.[2] Die Aufhebung trat aber erst nach dem 31. Dezember 2007 in Kraft und gilt daher nur für die zweite Handelsperiode 2008 bis 2012.

Am 28. Dezember 2006 wurde das Gesetz erneut abgeändert.[3]

Literatur

  • Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz (Hrsg): Rechtsprobleme des Emissionszertifikategesetzes. ProLibris.at, Engerwitzdorf 2006, ISBN 3-902460-27-X (Serie Umweltrecht 3).
  • Mario Mayerthaler (Hrsg): EZG. Emissionszertifikategesetz. Kommentar. NWV – Neuer Wissenschaftlicher Verlag, Wien u. a. 2006, ISBN 3-7083-0299-0 (Zugleich: Graz, Univ., Diss., 2004).

Siehe auch

Weblinks

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