Enzenreith

Enzenreith
Wappen von Enzenreith
Enzenreith (Österreich)
Enzenreith
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Neunkirchen
Kfz-Kennzeichen: NK
Fläche: 9,23 km²
Koordinaten: 47° 40′ N, 15° 57′ O47.66666666666715.95450Koordinaten: 47° 40′ 0″ N, 15° 57′ 0″ O
Höhe: 450 m ü. A.
Einwohner: 1.889 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 204,66 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2632, 2640
Vorwahl: 02662
Gemeindekennziffer: 3 18 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Enzenreitherstraße 100
2640 Enzenreith
Website: www.enzenreith.at
Politik
Bürgermeister: Franz Antoni (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14
5
14 
Von 19 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Enzenreith im Bezirk Neunkirchen
Altendorf Aspang-Markt Aspangberg-St. Peter Breitenau Breitenstein Buchbach Bürg-Vöstenhof Edlitz Enzenreith Feistritz am Wechsel Gloggnitz Grafenbach-St. Valentin Grimmenstein Grünbach am Schneeberg Höflein an der Hohen Wand Kirchberg am Wechsel Mönichkirchen Natschbach-Loipersbach Neunkirchen (Niederösterreich) Otterthal Payerbach Pitten Prigglitz Puchberg am Schneeberg Raach am Hochgebirge Reichenau an der Rax Scheiblingkirchen-Thernberg Schottwien Schrattenbach Schwarzau am Steinfeld Schwarzau im Gebirge Seebenstein Semmering St. Corona am Wechsel St. Egyden am Steinfeld Ternitz Thomasberg Trattenbach Warth Wartmannstetten Willendorf Wimpassing im Schwarzatale Würflach Zöbern NiederösterreichLage der Gemeinde Enzenreith im Bezirk Neunkirchen (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Enzenreith ist eine Gemeinde mit 1889 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Neunkirchen in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Enzenreith liegt im Industrieviertel auf 420 m über dem Meeresspiegel im Schwarzatal im südlichen Niederösterreich, südöstlich von Gloggnitz.
Die Fläche der Gemeinde umfasst 9,19 Quadratkilometer. 44,75 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Enzenreith, Hart, Hilzmannsdorf, Köttlach, Thürmannsdorf, Wörth.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Am 1. Januar 1968 wurde die Gemeinde Köttlach zu Enzenreith eingemeindet, am 1. Januar 1970 folgte die Gemeinde Thürmannsdorf.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 75,0 % der Einwohner römisch-katholisch und 5,9 % evangelisch. 1,8 % sind Muslime, 0,4 % gehören orthodoxen Kirchen an. 15,4 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
72,64 %
(+0,12 %p)
27,36 %
(-0,12 %p)
2005

2010


Bürgermeister der Gemeinde ist Ing. Franz Antoni, Amtsleiter Johann Bauer.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: SPÖ 14, Liste ÖVP 5, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Bergbau und Heimatmuseum (Auszeichnung mit NÖ Museumstiger)

Im Ortsteil Hart befand sich ein Kohlelagerstätte, die von der A.G. Harter Kohlenwerke (Sitz: Wien) ausgebeutet wurde. Nach diesem Ort ist auch das Mineral Hartit benannt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 58, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 28. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 832. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,84 Prozent.

Vereinsleben

Des Weiteren ist die Gemeinde die Heimat der 2006 gegründeten Hobbyfussballmannschaft „Leini's Wirten Hirten“ die bei diversen Hobbyturnieren vertreten ist. Hauptsponsor der Mannschaft ist das örtliche Dorfwirtshaus.

Sonstiges

Einzelnachweise

  1. Slawische und deutsche Kolonisation. payerbach.at, abgerufen am 26. Dezember 2010.
  2. Köttlacher Kultur. wissen.de, abgerufen am 26. Dezember 2010.

Weblinks

 Commons: Enzenreith – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Enzenreith südöstlich von Gloggnitz mit der Lage seines Kohlenbergwerkes, um 1873 (Aufnahmeblatt der 3. Landesaufnahme)