Erika Hubatschek

Erika Hubatschek (* 5. Oktober 1917 in Klagenfurt; † 19. Mai 2010 in Innsbruck), war eine österreichische Fotografin, Geografin und Volkskundlerin. Ihr Interesse richtete sich in erster Linie auf das Leben der Bergbauern, das sie in zahlreichen Büchern beschrieb und dokumentierte.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Erika Hubatschek war die Tochter eines evangelischen Pfarrers in Klagenfurt und wuchs in Bruck an der Mur auf. Ursprünglich wollte sie an der Universität für Bodenkultur Wien studieren, doch dort wurden damals keine Frauen aufgenommen. Nach dem Studium der Geografie, Sport und Volkskunde in Graz und ab 1937 in Innsbruck, promovierte sie 1940 über das Thema Almen und Bergmähder im oberen Lungau; erst 1950 wurde die Arbeit gedruckt. Von 1940 bis 1978 arbeitete sie als Gymnasiallehrerin in Innsbruck. Ihr großes Interesse galt dem Leben und der Arbeit der Bergbauern, das sie über 60 Jahre lang fotografisch dokumentierte. Lange Zeit arbeitete sie mit einer Kodak Retina. Seit 1949 hielt sie international Vorträge und seit 1992 war sie weltweit in Fotoausstellungen vertreten,[1] darunter 2001 eine Ausstellung im Alpinen Museum München.[2][3]

Veröffentlichungen

Erika Hubatscheks Bücher, in erster Linie Fotobände, erschienen im Tyrolia-Verlag Innsbruck:

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Lebenslauf auf der Internetseite sagen.at
  2. Nachruf auf der Internetseite der Österreichischen BauernZeitung
  3. Bericht über die Ausstellung im Traunsteiner Tagblatt