Ernst Josef Lauscher

Ernst Josef Lauscher (auch: Ernst J. Lauscher, * 18. Januar 1947 in Wien) ist ein österreichischer Filmemacher und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Ernst Josef Lauscher war nach dem Abbruch einer Ausbildung zum Chemigrafen als Berufsmusiker im Bereich Popmusik und Jazz aktiv. Daneben übte er verschiedene Tätigkeiten aus, u.a. in der Verpackungsdruck-Branche, und beschäftigte sich mit Malerei und Grafik. Von 1969 bis 1975 studierte er an Filmhochschulen in Prag und Wien; er schloss dieses Studium mit dem Regie-Diplom der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab. Ab den Neunzigerjahren wirkte Lauscher als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler an Kino- und Fernsehfilmen mit, darunter zahlreichen Folgen der Fernsehserien "Tatort", "Ein Fall für zwei" und "Balko". Außerdem veröffentlichte er einen Band mit Erzählungen und drei Romane. Er lebt heute in Wien.

Ernst Josef Lauscher ist Mitglied des Bundesverbandes Regie. Er erhielt u.a. 1981 den Großen Preis der Jury beim Festival des Jungen Films in Hyères, 1993 den Carl-Mayer-Drehbuchpreis sowie 1994 ein Arbeitsstipendium des Kulturamts der Stadt Wien.

Regiearbeiten

  • Zeitgenossen (1982, Spielfilm)
  • Strindbergs Früchte, (1986, TV)
  • Der Tod des Tänzers (1986, TV)
  • Das tätowierte Herz (1991, Spielfilm)
  • Telephongeld (1991, TV)
  • Bring mir den Kopf von Balko! (1998, TV)
  • Ich liebe eine Hure (1998, TV)
  • Knastkoller (1998, TV)
  • Schlechte Karten (1998, TV)
  • Stahldschungel (1998, TV)
  • Der Todeskandidat (1998, TV)
  • Verladen und verkauft (1998, TV)
  • Innere Angelegenheiten (2001, TV)
  • Tanners letzte Chance (2002, TV)
  • Antonia -Tränen im Paradies (2003, TV)

Literarische Werke

  • Tintenseifensuppe, Wien 1985
  • Hackers Braut, Frankfurt am Main 1992
  • Ein Herr aus dem Jenseits, Frankfurt am Main 1993
  • Eiserne Reserve, Wien 1995

Weblinks