Ernst von Walterskirchen

Ernst Wilhelm Edler Herr von Walterskirchen, Freiherr zu Wolfsthal (* 5. Dezember 1829 in Preßburg; † 19. April 1891 ebenda) war ein österreichischer Gutsbesitzer und Politiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er entstammte einem erbländisch-österreichischen rittermäßigen Adelsgeschlecht, das 1643 in den österreichischen Freiherrnstand erhoben worden war, und war der Sohn des Georg von Walterskirchen, Freiherr zu Wolfsthal (1796-1865), 8. Fideikommissherr auf Wolfsthal, Berg, Hundsheim und Pottenburg sowie Mitglieds des österreichischen Reichsrat und Abgeordneter des österreichischen Landtags, und der Ida Gräfin von Fries (1811-1868).

Walterskirchen war der 9. Fideikommissherr auf Wolfsthal, Berg, Hundsheim und Pottenburg. Er war Offizier, Diplomat sowie k.u.k. Kämmerer. Am 9. Januar 1884 erhielt er den erblichen Sitz im Herrenhaus des österreichischen Reichsrats.[1]

Walterskirchen heiratete am 24. April 1861 in Gerla Barbara Gräfin von Wenckheim (* 30. Dezember 1838 in Mailand; † 27. Dezember 1929 in Wolfsthal). Das Ehepaar hatte sechs Söhne und drei Töchter.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band XV, Seite 435, Band 134 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2004, ISBN 3-7980-0834-5