Erwin Koller

Erwin Koller (* 20. Mai 1947 in Innsbruck; † 18. April 2010 in Lissabon) war ein österreichischer Germanist und Lusitanist.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Koller studierte an der Universität Innsbruck. Er promovierte 1970 mit der Arbeit Der Motivkreis von Krankheit und Verwundung. Funktion und sprachliche Verwirklichung in deutschen Dichtungen des Mittelalters (Innsbruck 1971) und habilitierte sich ebenda mit der Schrift Totentanz. Versuch einer Textembeschreibung (Innsbruck 1980). Von 1983 bis 1993 war er Professor für Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Würzburg, von 1993 bis zu seiner Pensionierung 2004 lehrte er als Germanist an der Universität Minho in Braga.

Weitere Werke

  • Fränggisch gschriim? Eine fehleranalytische Untersuchung unterfränkischer Schüleraufsätze, Tübingen 1991
  • (Hrsg.) Karl Moritz Rapp, Sechzig portugiesische Sonette in oberschwäbischer Übersetzung, Frankfurt a. M. 1992
  • (mit anderen) Literarische und kulturelle Beziehungen zwischen Portugal und Deutschland = Relações literárias e culturais luso-alemãs, Coimbra 1996
  • (Hrsg. mit Hugo Laitenberger) Suevos = Schwaben. Das Königreich der Sueben auf der Iberischen Halbinsel (411-585). Interdisziplinäres Kolloquium, Braga, 1996, Tübingen 1998

Literatur

  • Wildern in luso-austro-deutschen Sprach- und Textrevieren. Festschrift zum 60. Geburtstag von Erwin Koller. Homenagem ao Prof. Erwin Koller, Universidade do Minho, Centro de Estudios Humanísticos 2007 (mit Schriftenverzeichnis)

Weblinks