Eva Grubinger

Eva Grubinger (* 1970 in Salzburg) ist eine österreichische Installationskünstlerin.

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Leben

Grubinger studierte zwischen 1989 und 1995 visuelle Kommunikation bei Joachim Sauter an der Hochschule der Künste in Berlin. Seit 1991 nahm sie an 19 verschiedenen Gruppenausstellungen teil. Ab 1994 folgten bis jetzt 12 Einzelausstellungen.

Grubinger entwickelte auch Gesellschaftsspiele[1] für 2 - 8 Spieler mit den Titeln, "Hype!" (Spiel mit Künstlertypen, Galeristen und Kuratoren), "Hit!" (Pop-Spiel, ein Spiel um die Karriere einer weiblichen Pop-Band), "Hack!" (Spiel um fiktiven Kampf im Internet)und "Hegemony!" (spielerische Auseinandersetzung auf politisch-theoretischer Ebene).

"Die oft raumgreifenden Installationen der 1970 in Salzburg geborenen und seit 1989 in Berlin lebenden Eva Grubinger handeln von Macht und Ohnmacht und der Rolle des Betrachters", Matthias Ulrich zur Ausstellung spartacus 2007[2]

Ausstellungen

  • Hermann Nitsch, Brigitte Kowanz, Eva Grubinger : drei Künstlergenerationen aus Österreich ; 29. Juli - 17. September 1995, Neuer Berliner Kunstverein
  • dark matter, Baltic, The Centre for Contemporary Art, 13 September - 30. November 2003, Gateshead
  • spartakus, Schirn-Kunsthalle Frankfurt, 29. November 2007 - 17. Februar 2008

Literatur

  • Spartacus Ausstellungskatalog, König, Koln 2008, ISBN 978-3-86560-385-2
  • dark matter Ausstellungskatalog, Cornerhouse Publ., Manchester 2003, ISBN 1-903655-15-3
  • Wirtschaftsvisionen / Teil 6. Eva Grubinger 2002 ISBN 3-935779-04-6
  • Group.sex, Lukas und Sternberg, Berlin 1998, ISBN 3-00-002538-3
  • Alexander Tolnay, Knut Wilhelm: Hermann Nitsch, Brigitte Kowanz, Eva Grubinger: drei Künstlergenerationen aus Österreich, Kunstverlag Gotha, Wechmar 1995. ISBN 3-931182-09-6

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~sstier/netzbikini.htm
  2. http://www.schirn-kunsthalle.de/index.php?do=exhibitions_detail&id=79&lang=de