Evangelisationsmission

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Die Evangelisationsmission ist eine unabhängige evangelikale Gruppe in Österreich.

Die Evangelisationsmission betreibt vor allem in Österreich eine ausgeprägte Missionstätigkeit. Hauptsächliches Werbemedium ist die Schrift „Religionsspiritismus ein furchtbarer Irrtum“, die österreichweit kostenlos verteilt und versendet und durch freiwillige Spenden ihrer Anhänger finanziert wird. Die Evangelisationsmission missioniert intensiv in Indien.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Ursprung und Entwicklung

Die Evangelisationsmission wurde 1955 von Bauingenieur Helmut Rieder (* 26. März 1926 in Graz) gegründet, der in einer katholischen Familie aufgewuchs. Zugang zur Bibel erhielt er durch einen evangelischen Bergarbeiter, der von seinem christlichen Glauben „Zeugnis ablegte“. Dies führte bei Rieder zu einem Erweckungserlebnis („eine innerliche persönliche Begegnung“ mit Jesus Christus), das ihn bewegte, sein Leben zu ändern.

Grundzüge der Glaubenslehre

  1. Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments ist alleinige Grundlage für die Glaubenslehre (Sola scriptura, ausgeschlossen werden die Apokryphen oder deuterokanonischen Schriften)
  2. Bekenntnis zur Trinitätslehre von Vater, Sohn und Heiligem Geist als den einen Gott.
  3. Heilslehre: Jesus Christus hat das Heil für die gesamte Menschheit seit Adam und Eva erworben. Die eigentliche Sündenvergebung geschieht ausschließlich durch den Glauben an das vollbrachte Erlösungswerk Jesu Christi, durch das sündlose vergossene Blut Jesu am Kreuz von Golgota zur Vergebung der Sünden, wie Luther es auch lehrte. (Rechtfertigungslehre: Sola fide, sola gratia - allein der Glaube, allein die Gnade). Die Taufe ist ein Gehorsamsschritt, der nicht zur Sündenvergebung dient.
  4. Gottesdienst (Liturgie): Es gibt keinen vorgeschriebenen Gottesdienstablauf. Vorzugsweise werden christliche Lieder begleitet von Instrumenten gesungen, die Predigt besteht aus Vorlesen aus der Bibel mit Erläuterung, freies Gebet sowie Gebete für alltägliche Nöte Einzelner, vor allem für die Kranken.
  5. Praktiziert werden die Gaben des Heiligen Geistes - Charismen - wie z.B. die Zungenrede ( Neues Testament 1. Korinther 12 und 14). Das Abendmahl ist ein reines Gedächtnismahl, es findet keine Transsubstantiation, also die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi, statt.
  6. Bekenntnis zur sichtbaren Wiederkunft Jesu Christi. Am „Jüngsten Tage“ herrscht das Gericht Gottes über alle Ungläubigen.
  7. Die Gemeinde ist finanziell eigenverantwortlich, alle Aufwendungen werden durch freiwillige Spenden ihrer Mitglieder gedeckt. Es gibt keine Kollekte.
  8. Die Gemeinde engagiert sich nicht in der Politik. Es steht jedem frei, sich gemäß seiner freien Gewissensentscheidung in das öffentliche Leben einzubringen (z.B. Militärdienst oder Zivildienst).

Soziale Tätigkeiten

Durch Spendengelder der Gemeindemitglieder wird die Verbreitung der Glaubenslehre in Indien durch ortsansässige einheimische Prediger unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt der Missionstätigkeit in Indien sind die Initiierung und Unterhaltung von sozialen Projekten mit Schwerpunkt für Blinde, HIV-Infizierte und Kinder der ärmsten Schichten. Diese Tätigkeit führte bis hin zur Errichtung eines Blindenheims und notdürftigen Schulen.

Kritik

Sowohl die evangelische wie die römisch-katholische Kirche in Österreich distanzieren sich von der Gruppe, vor allem wegen ihres „Ausschließlichkeitscharakters“.

Weblinks