Für Innsbruck

Für Innsbruck (FI) bezeichnet eine Wahlliste, die sich 1994 in der Landeshauptstadt von Tirol, Innsbruck, als eine Abspaltung der örtlichen ÖVP gegen den damaligen Bürgermeister von Innsbruck, Romuald Niescher, bildete und Gelb als Erkennungsfarbe wählte. Angeführt wurde die Liste vom Herausforderer, dem gebürtigen Oberösterreicher und Schwiegersohn des ehemaligen Landeshauptmannes von Tirol Eduard Wallnöfer, Herwig van Staa, der nach der Wahl auch Bürgermeister von Innsbruck wurde.

Aktuelles Logo von Für Innsbruck, Stand Feb. 2012

Der Liste "Für Innsbruck" gelang es bei der Gemeinderatswahl 2000, eine absolute Mehrheit in Innsbruck gemeinsam mit der ÖVP und der Liste des Tiroler Seniorenbundes zu erringen.

Nach der Wahl von Herwig van Staa zum Landeshauptmann von Tirol durch die ÖVP folgte ihm Hilde Zach 2002 als Bürgermeisterin von Innsbruck nach.

Bei den Gemeinderatswahlen am 23. April 2006 wurde Für Innsbruck als stimmenstärkste Partei zwar bestätigt, musste allerdings im Vergleich zu 2000 starke Verluste (26,8 %, ein Minus von 9,4 Prozentpunkten) hinnehmen. Bürgermeisterin Zach wurde am 8. Mai 2006 dennoch im Gemeinderat von einer gelb-schwarz-roten Koalition für weitere sechs Jahre zur Bürgermeisterin gewählt.

Hilde Zach zog sich aufgrund von gesundheitlichen Problemen aus der Politik zurück und wurde am 8. März 2010 von Christine Oppitz-Plörer abgelöst.

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