Fürstenbrunn

Die Quellfassung (erbaut 1874/75) der Quelle Fürstenbrunn
Kugelmühle in Fürstenbrunn

Fürstenbrunn ist ein Ortsteil von Grödig am Untersberg in Österreich.

Der Name leitet sich geschichtlich von der Rolle der Trinkwasserquelle am Untersberg her (Quellfassung in der heutigen Form seit 1875, eine der drei Zuflüsse der Glan bei Salzburg). Ehemals Nutzung für die Trinkwasserversorgung der Stadt Salzburg durch die Salzburg AG, heute erfolgt diese nur mehr über etwas weiter östlich in Glanegg gelegene Grundwasserbrunnen.

Fürstenbrunn ist bekannt für das Untersbergmuseum mit seiner Marmorkugelmühle, seine Marmorsteinbrüche (Untersberger Marmor seit keltisch-römischer Zeit mit Verarbeitungsbetrieben in der Gemeinde Oberalm). Auf einem Hügel bei Fürstenbrunn steht Schloss Glanegg. Fürstenbrunn ist außerdem Endpunkt der Skipiste vom Untersberg, die von der Untersbergbahn von Grödig aus auf das Geiereck (1805 m ü. A., Vorgipfel des Salzburger Hochthrons) erschlossen ist – von hier gelangt man mit Pendelbus zurück zur Talstation in St. Leonhard (Gemeinde Grödig). Am Nordfuß des Untersbergs befindet sich auch der Bundesheer Schießplatz Glanegg. In jüngster Zeit eröffnete die Untersberg-Challenge, ein Hochseilgarten zwischen den Baumstämmen des nahen Waldes (auf vier Ebenen angelegt). Fürstenbrunn ist der Sitz der bekannten Krampusgruppe Fürstenbrunner Dorcha Pass e.V., die Jahr für Jahr immer am 5. und 6. Dezember mit dem heiligen Nikolaus durch die Gemeinde zieht und die Kinder besucht.

Literatur

  • Marktgemeinde Grödig (Hrsg.): Festschrift zur Markterhebung von Grödig. 1968.
  • Ernst Bruckmüller (Hrsg.): Österreich-Lexikon. In drei Bänden. Band I, S. 536.
  • Marktgemeinde Grödig (Hrsg.): Grödig. Aus der Geschichte eines alten Siedlungsgebietes. Grödig 1990.

Weblinks

47.747512.996666666667Koordinaten: 47° 45′ N, 13° 0′ O