FC Rätia Bludenz

FC Rätia Bludenz
Voller Name FC Fohrenburger Rätia Bludenz
Gegründet 4.August 1919
Vereinsfarben Schwarz-Weiß
Stadion Sparkassenarena
Plätze 4.500
Präsident Österreicher Dr. Bernd Angerer (Obmann)
Trainer Österreicher Didi Berchtold
Liga Landesliga
2011/12 5. Platz, Landesliga
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der FC Rätia Bludenz ist ein österreichischer Fußballverein aus der Vorarlberger Stadt Bludenz. Er spielt heute in der viertklassigen Vorarlbergliga. Der größte Erfolg gelang Rätia mit dem Aufstieg in die erstklassige Nationalliga 1973, in der der Verein als FC Vorarlberg auftrat und eine Spielgemeinschaft mit dem Schwarz-Weiß Bregenz einging.

Geschichte

Der FC Rätia Bludenz wurde am 4. August 1919 von Hermann Kepplinger, Rudolf Mayer, Robert Wurm, Oskar Mayer, Lorenz Meyer, Xaver Mäser, Hubert Wolfinger, Otto Depunt, Ferdinand Walser, Otto Säly sen., Max Troppmayr, Josef Fritz, Hans Branner, Alfred Posch und Oskar Hollenstein unter dem Namen FC Bludenz 1919 gegründet. Der Verein zählte 1920 zu den sechs Gründungsmitgliedern des Vorarlberger Fußball-Verbands, er selbst trat aber erst 1934 in die Vorarlberger Liga ein, spielte dort aber lange nur eine untergeordnete Rolle. 1946 nahm man den neuen Namen FC Rätia Bludenz an und konnte sich 1950 knapp aber doch punktgleich vor dem FC Hard als sechste Vorarlberger Mannschaft für die neue zweitklassige Arlbergliga qualifizieren. Fünf Saisonen lang konnte sich der FC Rätia Bludenz halten, ehe 1955 der Abstieg zurück in die Landesliga erfolgte.

Als Vorarlberger Landesmeister kehrte der Klub 1965 in die Zweitklassigkeit zurück. In der nunmehrigen Regionalliga West konnten die Vorarlberger aber nicht bestehen und stiegen umgehend wieder ab. Man fristete einige Jahre als Aufzugmannschaft, denn 1969 kehrte der FC Rätia Bludenz wieder in die Regionalliga zurück, musste 1971 aber wieder absteigen um 1972 erneut in die Regionalliga aufzusteigen. In der Saison 1972/73 wurde der Klub allerdings als Aufsteiger überraschend Tabellenerster und schaffte damit den Durchmarsch in die Nationalliga als damals erst dritter Vorarlberger Verein. Um sich dauerhaft in der höchsten österreichischen Liga etablieren zu können ging der Klub unter dem Namen „FC Vorarlberg“ eine Spielgemeinschaft mit dem Regionalligisten Schwarz-Weiß Bregenz ein.

Der Erstligaklub verfügte mit Bruno Pezzey, Helmut Metzler, Erwin Fuchsbichler, Adolf Blutsch und Franz Wolny über gleich mehrere Spieler mit durchaus klingenden Namen. 13.000 Zuschauer im zweiten Heimspiel gegen SK Rapid Wien zeugten vom großen Interesse und rechtfertigten den Umzug ins Bregenzer Bodenseestadion. Dennoch gewann die Spielgemeinschaft 1973/74 nur 5 von 32 Spielen und wurde abgeschlagener Letzter. Zu den Heimspielen kamen am Ende nurmehr jeweils rund 500 Besucher. Nachdem in der Folgesaison der FC Vorarlberg in der Zweitliga-Meisterschaft nur den 10. von 14 Plätzen belegte, entschlossen sich die Verantwortlichen die Spielgemeinschaft wieder zu lösen. Der wieder unter traditionellem Namen spielende FC Rätia Bludenz hatte nun wenig Chance auf den Klassenerhalt und stieg im folgenden Jahr in die Landesliga ab, die später in Vorarlberg Liga umbenannt wurde.

Im Jahre 2011 gelang dem Verein der Aufstieg in die viertklassige Vorarlberg Liga, die höchste Spielklasse Vorarlbergs. Nach acht Niederlagen in Folge zu Beginn beendete man die Saison 2011/12 noch auf dem 5. Platz.

Erfolge

  • 1 x Meister Regionalliga West (2): 1973
  • 1 x Vorarlberger Landesmeister: 1973
  • 3 x Meister Vorarlbergliga (3): 1965, 1969, 1972
  • 1 x Vorarlberger Cupsieger: 1977
  • 1 x Vorarlberger Hallencupsieger: 1972