Ferlacher Horn

Ferlacher Horn (Gerloutz)
Ferlacher Horn von der Hollenburg aus gesehen

Ferlacher Horn von der Hollenburg aus gesehen

Höhe 1840 m ü. A.
Lage Kärnten, Österreich
Gebirge Karawanken, Karawanken und Bachergebirge
Dominanz 5,5 km → Loibler Baba
Schartenhöhe 665 m ↓ Eselsattel
Geographische Lage 46° 29′ 12″ N, 14° 18′ 51″ O46.48666666666714.3141666666671840Koordinaten: 46° 29′ 12″ N, 14° 18′ 51″ O
Ferlacher Horn (Kärnten)
Ferlacher Horn
Gestein Wettersteinkalk
Alter des Gesteins Ladinium - Karnium

Das Ferlacher Horn (auch Gerloutz genannt, slowenisch: Grlovec) erhebt sich mit einer Höhe von 1840 m ü. A. sehr markant im Süden von Ferlach. Von Kärntens Landeshauptstadt Klagenfurt ist das Ferlacher Horn gut sichtbar. Das Ferlacher Horn ist Teil der Karawanken. Wie vielfach in diesem Gebirge ist das Ferlacher Horn im Norden durch steile Abbruchzonen gekennzeichnet, im Süden jedoch durch Wald und - nur ganz oben unterhalb des Gipfels - durch Grasbewuchs.

Der Berg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von seinem ursprünglichen Namen Harlouz beziehungsweise Gerloutz auf Ferlacher Horn umbenannt.

Das Ferlacher Horn ist Heimstätte zahlreicher Sagen - Geister, Gespenster, auch die Saligen Frauen sollen Wanderer erschrecken und in die Irre leiten.

Vom Gipfel bietet sich ein herrlicher Rundblick auf die Städte Ferlach und Klagenfurt, die Drau, die sich durch das Rosental windet, sowie auf die Karawanken, insbesondere die Koschuta, die Gruppe um den Hochstuhl, sowie zum Hochobir.

Aufstiege

Eine Vielzahl von Aufstiegen ist dem Wanderer gegeben. Allen gemein ist, dass sie in der Regel ungefährlich, aber recht mühsam sind. Aufgrund der niedrigen Gipfelhöhe und der starken Bewaldung ist das Ferlacher Horn auch im Winter begehbar. Es gibt keine Schutzhütten am Ferlacher Horn.

  • Von Waidisch aus: Fährt man mit dem Auto von Ferlach Richtung Zell-Pfarre, kommt man am kleinen Ort Waidisch vorbei, wo man an durch gelbe Hinweistafeln gekennzeichneten Stellen den Aufstieg beginnen kann. Dauer: ca. 3 bis 3,5 Stunden.
  • Von Ferlach/Schaida-Bauer: Dieser als Raketensteig bezeichnete Weg ist sehr steil und mühsam, es gibt aber keine ausgesetzten Stellen. Man startet direkt in Ferlach beim Gasthof Schaidabauer und erreicht nach ca. vier Stunden den Gipfel.
  • Von Zell-Winkel/Franzi-Bauer aus: Der kürzeste Anstieg vom Franzi-Bauer aus dauert nur ca. 2,5 Stunden.
  • Vom Loibltal/Gasthof Deutscher Peter (Anfahrt von Klagenfurt auf den Loiblpass): Über den Eselsattel trifft man auf den vom Franzi-Bauer kommenden Weg und erreicht nach ca. 3,5 Stunden den Gipfel.

Literatur

Fotogalerie