Fieberbrunn

Fieberbrunn
Wappen von Fieberbrunn
Fieberbrunn (Österreich)
Fieberbrunn
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kitzbühel
Kfz-Kennzeichen: KB
Fläche: 76,33 km²
Koordinaten: 47° 28′ N, 12° 33′ O47.46638888888912.55790Koordinaten: 47° 27′ 59″ N, 12° 33′ 0″ O
Höhe: 790 m ü. A.
Einwohner: 4.396 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 57,59 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6391
Vorwahl: 05354
Gemeindekennziffer: 7 04 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfplatz 1
6391 Fieberbrunn
Website: www.fieberbrunn.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Herbert Grander (Liste Fieberbrunn)
Gemeinderat: (2010)
(17 Mitglieder)
9 Liste Fieberbrunn,
3 Junge Fieberbrunner (JUFI),
2 Pfaffenschwendt-Dorf-Rosenegg,
2 Gemeinsam für Fieberbrunn-SPÖ,
1 ÖVP-Heimatliste
Lage der Marktgemeinde Fieberbrunn im Bezirk Kitzbühel
Aurach bei Kitzbühel Brixen im Thale Fieberbrunn Going am Wilden Kaiser Hochfilzen Hopfgarten im Brixental Itter Jochberg Kirchberg in Tirol Kirchdorf in Tirol Kitzbühel Kössen Oberndorf in Tirol Reith bei Kitzbühel Schwendt St. Jakob in Haus St. Johann in Tirol St. Ulrich am Pillersee Waidring Westendorf TirolLage der Gemeinde Fieberbrunn im Bezirk Kitzbühel (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf Fieberbrunn
Blick auf Fieberbrunn
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Fieberbrunn ist eine Marktgemeinde mit 4396 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) in Tirol. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kitzbühel.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Marktgemeinde Fieberbrunn liegt in den Kitzbüheler Alpen und ist der größte Ort des Pillerseetals.

Fieberbrunn ist ein Fremdenverkehrsort mit Sommer- als auch Wintersaison.

Nachbargemeinden

Geschichte

Über den Zeitpunkt der ersten Besiedelung des Ortes ist nichts bekannt, es wird aber angenommen, dass bereits vor der Römerzeit Bergbau betrieben wurde. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1156 als „Pramau“ zurück.

Fieberbrunn gehörte einst zur Hofmark Pillersee des Benediktinerklosters Rott am Inn, welches in Tirol erhebliche Besitztümer hatte.

Im 16. Jahrhundert erlebte der Ort seine Blütezeit, als der Bergbau am Gebra (2057 Meter) und in den Rettenwandauen oberhalb des heutigen Lauchsee intensiviert wurde. Das gewonnene Eisen wurde bis 1908 zum damals weltbekannten Pillerseestahl verarbeitet,der einen Eisen-Feingehalt von mehr als 35 % aufwies und im Weiler Rosenegg verhüttet wurde.

1641 werden im Ortsgebiet fünf Gruben und elf Neuschürfe erwähnt. Einen Angelpunkt im Bergbau und Hüttenwesen stellte die Augsburger Familie Rosenberg von Rosenegg dar, welche sich in Fieberbrunn niedergelassen hatte. Sie ließen die Ansitze Altroseneck und Neuroseneck errichten. Nachdem der Bergbau und das Hüttenwesen 1908 ein Ende gefunden hatte, wurde nach dem zweiten Weltkrieg wieder Industrie in Fieberbrunn angesiedelt.

Namensherkunft

Laut der Legende litt die Tiroler Landesfürstin Margarete Maultasch an Fieber und wurde geheilt, als sie vom Wasser der Schwefelquelle am Brunnen unterhalb der jetzigen Kirche trank. Seit dieser Zeit heißt dieser Brunnen „Fieberbrunnen“ und ist Namensgeber des Ortes, der früher Pramau hieß.

1632 wird Claudia von Medici der Legende nach ebenfalls durch den Genuss des Quellwassers geheilt.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung


Politik

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Im Jahr 1947 wurde von der Familie Broschek – darunter auch Otto Broschek, dem ehemaligen Leiter der Wiener Hafenverwaltung die Firma Gebro Pharma gegründet und seitdem immer wieder erweitert.

Tourismus

Fieberbrunn ist ein beliebter Wintersportort. Das gleichnamige Skigebiet umfasst 19 Pisten, die zusammen mehr als 30 Pistenkilometer ergeben und von insgesamt elf Skiliften verschiedener Art verbunden werden. Die Bergbahnen werben selbst mit dem Slogan, das bestversteckte Skigebiet zu sein, da es vom Tal aus kaum einzusehen ist.[1] An der Gondelbahn Doischberg fahren einige der achter Gondeln von der Expo 2000 in Hannover.

Für den Sommertourismus ist der Badesee Lauchsee von Bedeutung, an dem auch die Simon-Schwaiger-Schanze liegt.

Persönlichkeiten

Weblinks

 Commons: Fieberbrunn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bergbahnen Fieberbrunn, abgerufen am 23. Dezember 2008