Florian Teichtmeister

Florian Teichtmeister (* 4. November 1979 in Wien) ist ein österreichischer Schauspieler.

Leben

1979 in Wien geboren, absolvierte Florian Teichtmeister nach seiner Matura das Max Reinhardt-Seminar, wo er unter anderem mit Karlheinz Hackl, Klaus Maria Brandauer und Samy Molcho arbeitete. Bis zu seinem Abschluss 2004 war Florian Teichtmeister bereits auf einigen österreichischen Bühnen zu sehen, unter anderem als Ferdinand in „Kabale und Liebe“ am Volkstheater und als Achil in Kleists Penthesileia.

Neben dieser Theatertätigkeit begann er mit der Arbeit vor der Kamera, wo er im Jahr 2000 in Arthur Schnitzlers „Spiel im Morgengrauen“ von Götz Spielmann debütierte. Später spielte er unter anderem in den Tatortfolgen „Tod unter der Orgel“ (2003; Regie: Walter Bannert), „Mutig in die neuen Zeiten“ (2006; Regie: Harald Sicheritz) und „Krankheit der Jugend“ (2006; Leitung: Michael Haneke). Im Kino war er 2004 unter der Regie von Claas Ortmann in „Natürliche Auslese“ zu sehen.

Im Jahr 2002 erhielt er den Skrauppreis als bester Nachwuchsschauspieler für die österreichische Erstaufführung von „norway.today“ von Igor Bauersima, im Jahr 2004 war er als Shootingstar für die "Romy" nominiert und im Jahr 2005 erhielt er für seine Darstellung des Mozart in Peter Shaffers „Amadeus“ den Publikumspreis der Bad Hersfelder Festspiele.

Seit 2005 ist Florian Teichtmeister Ensemblemitglied des Theaters in der Josefstadt, wo er bereits in

zu sehen war. 2008 spielte er Adolf Hitler in Mein Kampf (George Tabori; Regie: Peter Wittenberg).

Seit 2007 unterrichtet er als Assistent von Prof. Artak Grigorjan am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Im Sommer 2010 spielte er den Hamlet bei den Sommerfestspielen Perchtoldsdorf. 2010 drehte er auch unter der Regie von Andreas Prochaska den zweiteiligen Fernsehfilm "Vermisst"

Weblinks