Fohnsdorfer Bahn

Fohnsdorfer Bahn
Zeltweg–Fohnsdorf (0,000–5,938)
Fohnsdorf–Pöls (0,000–7,676)
Streckennummer (ÖBB): 45601
Streckennummer: 7561 ("Strecke 56")
Streckenlänge: 13,468 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
Strecke – geradeaus
von Bruck an der Mur
Bahnhof, Station
0,000 Zeltweg
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
nach Klagenfurt
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
0,910 Anschlussbahn (Awanst) Wasserberg
Bahnübergang
1,092 EK
Abzweig – in Fahrtrichtung: nach links
1,727 Anschlussbahn (Awanst) Mayer
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
1,790 Anschlussbahn (Awanst) Penz
Abzweig – in Gegenrichtung: nach links
2,389 Anschlussbahn (Awanst) Danicek
   
5,715 Fohnsdorf Lst (aufgelassen)
Bahnübergang
5,779 EK
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5,792
0,000
Abzw. Strecke Fohnsdorf - Pöls
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5,938 Fohnsdorf Streckenende
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0,538 Anschlussbahn (Awanst) High Tech Plastics GmbH
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0,971 Anschlussbahn (Awanst) Landforst
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1,995 EK
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8,500 Antonischacht
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4,938 Allerheiligenbrücke (58m)
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6,743 Pölsbachbrücke (112m)
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7,259 Pöls
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7,676 Pöls Streckenende
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Bereich: AB Pölser Zelulosewerk

Die 1870 eröffnete Fohnsdorfer Bahn ist eine normalspurige Eisenbahnstrecke in Österreich von Zeltweg nach Fohnsdorf mit einer Länge von rund 5,9 Kilometern, die Verlängerung bis zur Anschlussbahn Pölser Zellulosewerk ist zusätzlich 7,7 Kilometer lang.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Errichtet wurde die Fohnsdorfer Bahn von der Steiermärkischen Eisen- und Industrie-Gesellschaft. Die Betriebsführung übernahm zunächst die Kronprinz Rudolf-Bahn, später betrieb der Staat die Bahnlinie. 1871 wurde die Verlängerung Fohnsdorf–Antonischacht dem Verkehr übergeben.

1893 wurde zwischen Zeltweg und Antonischacht der Personenverkehr aufgenommen, zwischen Fohnsdorf und Antonischacht jedoch 1901 wieder aufgelassen. Der Streckenteil Fohnsdorf - Pöls zur Anschlussbahn Pölser Zellulosewerk der Papierfabrik Zellstoff Pöls AG wurde 1984 eröffnet.

1992 wurde der Personenverkehr zwischen Zeltweg und Fohnsdorf eingestellt, damit ist die mit ihrer Pölser Verlängerung 14 Kilometer lange Fohnsdorfer Bahn heute eine reine Güterlinie.

Streckenverlauf

Strecke Zeltweg - Fohnsdorf

Die Bahn schwenkt nach Verlassen des Bahnhofs Zeltweg am Flugplatz Hinterstoisser vorbei in nordwestlicher Richtung, verläuft dann ohne Krümmungen bis zur Landstraße Fohnsdorf–Ratten, führt dann in einigem Abstand zu dieser etwa in westliche Richtung und erreicht Fohnsdorf. Die Strecke weist keine nennenswerten Kunstbauten (Brücken, Tunnels und ahnliche Bauwerke) oder Zwischenstationen auf.

Strecke Fohnsdorf - Pöls

Die 7,676 Kilometer lange Strecke zum Zellstoffwerk in Pöls zweigt unmittelbar vor dem Bahnhof Fohnsdorf in südlicher Richtung von der Fohnsdorfer Bahn ab, umfährt Fohnsdorf und führt in westlicher Richtung bis zum Fluss Pöls. Die Bahn folgt dem Flusslauf und überquert diesen kurz vor Erreichen des Werksbahnhofs der Zellstoffwerke und mündet im Kilometer 7,259 in die 5-gleisige Betriebsstelle Pöls. Die Strecke endet schließlich bei der Ausfahrweiche von Pöls im Kilometer 7,676. Ebendort schließt die Anschlussbahn Pölser Zellulosewerk an. Für den umfangreichen Verschub stehen zwei werkseigene Diesellokomotiven zur Verfügung.

Literatur

  • Dietmar Rauter / Herwig Rainer: Ein Verkehrsweg erschließt die Alpen. Band 2. – St. Peter ob Judenburg, 1998.
  • Horn Alfred: Eisenbahnbilderalbum 12. Bohmann Verlag, Wien 2008. ISBN 978-3-901983-81-8

Weblink

  • Elmar Oberegger in „Enzyklopädie zur Eisenbahngeschichte des Alpen-Donau-Adria-Raumes“: Fohnsdorfer-Bahn (abgerufen am 14. April 2010)