Fons Matthias Hickmann

Fons Hickmann (* 1966 in Hamm) ist ein deutscher Grafikdesigner und Typograf und Professor an der Universität der Künste Berlin.

Fons Hickmann auf der Typo Berlin 2010

Inhaltsverzeichnis

Leben

Hickmann studierte Fotografie und Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf, Ästhetik und Medientheorie in Wuppertal. Das Design Studio Fons Hickmann m23 in Berlin legt Schwerpunkte auf die Entwicklung komplexer Kommunikationssysteme, Corporate Design, Buch-, Plakat-, Magazin- und Webdesign.

2001 gewann Fons Hickmann m23 den renommierten Wettbewerb für das Corporate Design der Kieler Woche. Seine Arbeiten waren auf allen internationalen Designbiennalen vertreten. Hickmann war bis zum Ende 2007 ordentlicher Professor an der Universität für angewandte Kunst Wien, ehe er ab dem Sommersemester 2007 den Lehrstuhl für Grafik-Design/Kommunikationsdesign in der Fakultät Gestaltung an der Universität der Künste Berlin übernahm. Zuvor lehrte er an den Universitäten Essen und Dortmund. Er ist Mitglied im Type Directors Club New York, Art Directors Club Deutschland sowie der Alliance Graphique International.

Die gemeinsam mit Kollegen initiierte Aktion „11 Designer für Deutschland“ hatte mit großem Medienecho versucht, das Bewusstsein für Grafikdesign in die Öffentlichkeit zu tragen und das nach Ansicht der Initiatoren peinliche Logo[1] der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland zu verhindern.

Fons Hickmann und sein Studio wurde eingeladen bei der Eröffnung des weltweit ersten Museums für Grafik Design ”Graphic Design Museum” in Breda auszustellen. Die Ausstellung ”European Championship of Graphic Design” wurde am 11 Juni 2008 von der Niederländischen Königin Beatrix eröffnet.

Publikationen

  • Beyond Graphic Design, Verlag Hermann Schmidt Mainz (2007), ISBN 978-3874397414
  • Fons Hickmann – Touch Me There, dgv Berlin (2005), ISBN 3-89955-079-X
  • Fons Hickmann & Students, Peking (2004), ISBN 7-5006-5665-3
  • Displace yourself_! Unrealized Material by Fons Hickmann, Wien (2002)

Ausgewählte Literatur

  • 5 x Berlin. Designfestival Chaumont. Pyramid Press, Paris 2006,
  • Graphic Design for the 21st Century. Taschen Verlag, Köln 2003, S. 266–271
  • AREA. Phaidon Press, New York 2003, S. 140–143
  • Black & White Graphics. Gingko Press, Corte Madera 2004, S. 8–9 und 134–139

Einzelnachweise

  1. Bundesministerium des Inneren: das WM-Logo

Weblinks