Forstinger (Unternehmen)

Forstinger Österreich GmbH
Logo von Forstinger
Rechtsform GmbH
Sitz Wien, Österreich
Leitung Reinhold Pfeifer
Klaus Müllner[1]
Mitarbeiter 1000 in Österreich[2]
Umsatz 140 Mio. Euro (2010)[3]
Branche Autozubehör- und Ersatzteilhandel
Website www.forstinger.at

Die Forstinger Österreich GmbH ist ein Österreichisches KFZ-Zubehörhandels- und Werkstättenunternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Im Jahre 1962 wurde in einem 25 m² großen Kellerlokal die erste Filiale von Forstinger eröffnet. Inhaber und Namensgeber war Norbert Forstinger. Da sich diese Filiale als durchschlagender Geschäftserfolg erwies, übersiedelte er nach drei Jahren in die Hütteldorfer Straße in Wien, da dieser Standort größer und zentraler gelegen war. Einige Jahre darauf, 1986, wurde das neue Zentrallager auf einem Areal der Größe von 25.000 m² in Betrieb genommen, welches 24.000 Palettenplätze zur Verfügung stellt. Von hier aus werden alle Filialen beliefert. 1998 übernahm Forstinger die „PS-Märkte“ von BauMax, musste aber einen Großteil des Personals austauschen. 1999 begann man mit dem Betrieb von eigenen Werkstätten.[4] Diese Expansion führte Anfang 2001 zu einem Liquiditätsproblem, dass die Firma schon alle Mitarbeiter vorsorglich zur Kündigung anmelden musste.[5] 2002 wurde die Firma von zwei verschiedenen Private Equity Fonds übernommen. Dieser war neben dem österreichischen Fond REB, beraten durch Value Management, ein deutscher Fond, welcher durch Orlando beraten wurde. 2003 zog sich Forstinger erfolgreich einer „Restrukturierung“ unter und kehrt somit zu seiner Kernkompetenz, dem Autoservice zurück. Ein Jahr später konnte man neben der Umsatzsteigerung auch den Marktanteil ausbauen; somit wurde Forstinger Handel und Service GmbH Marktführer im Autozubehör und Ersatzteilhandel. Zum Jahreswechsel 2004/2005 erwarb Bridgepoint Capital Ltd die Forstinger Handel- und Service GmbH. Im März desselben Jahres begann Forstinger erstmals ins Ausland zu expandieren. Dieser Expansionsschritt erfolgte in die benachbarte Slowakei. Von 2006 bis 2008 erfolgte ein sukzessiver Aufbau eines Filialnetzes in der Slowakei sowie eine weitere Expansion im Westen und Süden Österreichs. Im September 2009 erwarb die österreichische Investorengruppe eMobile, welche vormals als Better Place bekannt war, die Forstinger Handel- und Service GmbH. Im dritten Quartal 2009 wurden Teile der Forstinger Handel und Service GmbH an die EKAFIN Beteiligungsgesellschaft mbH abgegeben; später, im Jahr 2011 erfolgte die Gründung der Holdinggesellschaft Forstinger International, die Umbenennung der Forstinger Handel und Service GmbH in Forstinger Österreich GmbH und gemeinsame Integration mit der Forstinger spol. s r.o. in die bereits erwähnten Dachgesellschaft Forstinger International GmbH.

Projekte mit Kindern

Seit einigen Jahren engagiert sich das Unternehmen für Kinder und Jugendliche in Österreich. Zur Neueröffnung der Forstinger Filiale Neusiedl Ende 2011 im Pannonia Shopping-Center wurden etwas über 500 Schüler der Volksschule Tabor und einer römisch-katholischen Volksschule mit dem Straßenverkehr konfrontiert, die Kinder diskutierten über Vorschriften im Straßenverkehr und bekamen von Franz Schneider, dem Filialleiter des Standorts in Neusiedl, unter dem Thema „Sicherer Schulweg“ je ein Sicherheitspaket welches aus einer Kinderpannenweste, einem Schultaschenanhänger und Klapparmbändern mit Leuchtreflektoren bestand.

Im Rahmen des Weihnachtsprojekts 2010 unterstützte Forstinger das SOS Kinderdorf Pinkafeld mit Sachspenden.

Filialnetz

Das Unternehmen verfügt derzeit über 116 Filialen in Österreich, 5 weitere Standorte existieren in der Slowakei. Diese sollen in den folgenden Jahren erweitert werden. Man denkt an eine weitere Expansion in andere Staaten.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Management - Über Forstinger - Forstinger.at
  2. Management - Über Forstinger - Forstinger.at
  3. Management - Über Forstinger - Forstinger.at
  4. Forstinger expandiert, Handelsblatt am 27. Mai 1999
  5. Auto Forstinger hat sich an den PS-Märkten verschluckt, Wirtschaftsblatt am 1. März 2001