Franz-Josef-Warte

Dieser Artikel behandelt die österreichische Franz-Josef-Warte; an der tschechisch-polnischen Grenze liegt eine Kaiser-Franz-Josef-Warte.
Franz-Josef-Warte
Franz-Josef-Warte

Franz-Josef-Warte

Höhe 443 m
Lage Niederösterreich
Gebirge Leithagebirge
Geographische Lage 47° 55′ 35″ N, 16° 36′ 53″ O47.9263316.61474443Koordinaten: 47° 55′ 35″ N, 16° 36′ 53″ O
Franz-Josef-Warte (Niederösterreich)
Franz-Josef-Warte

Die Franz-Josef-Warte ist ein auf dem Steinerwegberg[1] (auch Kaisereiche)[Anm. 1] im Leithagebirge auf dem Gemeindegebiet von Hof am Leithaberge, nächst der Grenze zum Burgenland, gelegener Aussichtsturm.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die 1885 ins Leben gerufene Sektion Leithagebirge des Oesterreichischen Touristen-Clubs errichtete am schönsten Aussichtspunkte des Leithagebirges[2] diesen Aussichtsturm eingedenk von 40 Jahren Regentschaft Kaiser Franz Joseph I. Das Bauwerk wurde als Kaiser-Franz-Joseph-Warte am 18. August 1889 feierlich eröffnet; die Grundsteinlegung war genau ein Jahr davor erfolgt.[3]

Baubeschreibung (zur Zeit der Eröffnung)

Die Warte ist ein solider, achteckiger, acht Meter hoher Steinturm, auf dem sich ein vier Meter hoher Holzpavillon erhebt. Um im Inneren des Turmes Schutzräume zu erhalten, wurde die steinerne Stiege an der Außenseite emporgeführt, und erst im oberen Teile führt eine Holztreppe innen aufwärts. Die Aussicht kann vollkommen ungehindert genossen werden, da die Warte den Wald überragt. [2]

Literatur

  • Christina Mochty (Hrsg.), Ernst Bezemek (Hrsg.): Die Marktgemeinde Hof am Leithaberge im Wandel der Zeit. Marktgemeinde am Leithaberge, Hof am Leithaberge 1998, ISBN 3-9500837-0-7.

Einzelnachweise

  1. Aussichtswarten in Niederösterreich. In: niederoesterreich.at, abgerufen am 11. Mai 2011.
  2. a b Kaiser Franz Josephs-Warte im Leithagebirge. In: Österreichische Touristenzeitung, Jahrgang 1889, (IX. Jahrgang), S. 200, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/otz
  3. (…) Eröffnung der Kaiser-Franz-Joseph-Warte (…). In: Wiener Zeitung, Wiener Abendpost (Nr. 189/1889), 19. August 1889, S. 7 Mitte. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrz

Anmerkungen

  1. Kaiser Ferdinand I. bestieg 1839 den Aussichtspunkt, wo auf dem Gipfel des Berges eine alte, ehrwürdige (und namensgebende) Eiche stand. – Siehe: Carl Unterleuthner: Zur Kaiser-Eiche. Zur Maifahrt des Oesterreichischen Touristen-Club am 3. Mai 1891. In: Österreichische Touristenzeitung, Jahrgang 1891, (XI. Jahrgang), S. 99 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/otz.

Weblinks