Franz-Kroller-Sternwarte

Franz Kroller Sternwarte von der Bräuhausgasse

Die Franz-Kroller-Sternwarte in Traiskirchen ist die älteste, öffentliche Sternwarte in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Chronik

Die Sternwarte wurde auf Betreiben des Schuldirektors Franz Kroller von der Stadtgemeinde Traiskirchen auf dem Dach der Stadtsäle errichtet und im Jahr 1967 eröffnet. Als Volkssternwarte wird sie von einer Arbeitsgemeinschaft betreut und geleitet. Die Wahl des Standortes mitten in der Stadt nahe dem Hauptplatz begründet sich in der Zielsetzung einer möglichst leichten Erreichbarkeit für Schulklassen. Den Namen erhielt sie anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums im Jahr 1987. In den Jahren 1997 und 1998 wurde sie komplett renoviert und neueröffnet.[1]

Die Sternwarte Traiskirchen war die einzige Volkssternwarte Österreichs, die 1969 am internationalen Mondbeobachtungsprogramm LION anlässlich der Apollo-Flüge teilnahm und auch ein positives Ergebnis an die Zentrale in Tucson/Arizona melden konnte. Auch dadurch hat sie eine überregionale Bedeutung erlangt.

Ausrüstung

Als Hauptinstrumente stehen ein Maksutov-Reflektor mit 300 mm Durchmesser und 3.000 mm Brennweite und ein Imre-Refraktor mit Jaegers-Objektiv 152 mm Durchmesser und 1.524 mm Brennweite zur Verfügung. Weitere Fernrohre ergänzen die Ausrüstung, u.a. ein transportabler Zehnzöller und ein Protuberanzenfernrohr. Der Kuppeldurchmesser beträgt 3,5 m.

Führungen

In der Sternwarte finden mit Ausnahme der Sommermonate Juli und August auch ganzjährig Führungen statt, während derer den Besuchern auch eine umfangreiche Bibliothek und das Internet zur Verfügung steht.

Einzelnachweise

  1. Franz-Kroller-Sternwarte auf der Seite der Österreichischen Akademie der Wissenschaften abgerufen am 29. April 2010

Weblinks

48.01361111111116.294166666667Koordinaten: 48° 0′ 49″ N, 16° 17′ 39″ O