Franz Asanger

Franz Asanger (* 1958 in Saxen) ist ein österreichischer Pädagoge, Heimatforscher und Heimatbuch-Autor.

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Leben und Wirken

Er legte 1977 im Petrinum die Reifeprüfung ab und studierte Religion und Deutsch an der Universität Salzburg.[1] Seine Diplomarbeit „Die Präsentation der Göttlichen Prinzipien - aufgezeigt anhand von Textausgaben und einer Auswahl von Werbematerialien“ führte 1982 zu einer Kontroverse mit Johannes Stampf, einem Vertreter der Vereinigungskirche in Österreich.[2]

Von 1983 bis 2000 war er Lehrer am Bundesoberstufenrealgymnasium in Perg und engagierte sich von 1987 bis 1997 ehrenamtlich als stellvertretender Obmann des Pfarrgemeinderates seines damaligen Wohnortes Mitterkirchen im Machland. In dieser Funktion war er von 1988 bis 1997 Mitglied des Dekanatsrates Perg und des Pastoralrates der Diözese Linz.

1999 veröffentlichte der gemeinsam mit der Marktgemeinde Mitterkirchen im Machland das von ihm verfasste Heimatbuch „Mitterkirchen - ein historisches Porträt der Machlandgemeinde“ und wurde dafür mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Marktgemeinde ausgezeichnet.[3]

Wirken als Schulleiter

Seit 1. September 2000 leitet er das Bischöfliche Gymnasium Petrinum in Linz. Er ist der zehnte Direktor der Schule und nach Wilhelm Schöggl der zweite nichtklerikale Leiter der Petrinums.[4]

Als Schulleiter ist Asanger regelmäßig Ansprechperson bei österreichweit diskutierten Schulangelegenheiten, beispielsweise 2005 in der Tageszeitung Oberösterreichische Nachrichten zur Pisastudie, [5] 2007 zur Thematik alter Sprachen, [6] 2009 in der österreichweit erscheinenden Tageszeitung Der Standard und in der Kirchenzeitung der Diözese Linz anlässlich der Vorstellung der Matura neu [7][8] und 2011 ein weiteres Mal in der Kirchenzeitung der Diözese Linz zu den praktischen Problemen der Schulen, während auf politischer Ebene über die Bildungsreform debattiert wird.[9]

2009 wurde er im Zusammenhang mit der Diskussion zur beabsichtigten Bestellung von Gerhard Maria Wagner befragt und im ORF Radio Oberösterreich zitiert.[10]

2010 konnte er die während seiner Amtszeit revitalisierte Schulsternwarte im Petrinum eröffnen.[11][12]

Asanger ist seit 1979 mit Monika verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn. Sein Sohn Thomas Asanger ist Komponist. Seit 1997 wohnt er in Perg.

Veröffentlichungen

  • Vereinigungskirche - Entwicklung Lehre - Praxis, in: Sekten, religiöse Sondergemeinschaften, Weltanschauungen, Hrsg. und Redaktion: Referat für Weltanschauungsfragen, Wien (1985)
  • Begegnungen mit Petriner Literaten - Eine Skizze, in: Bischöfliches Gymnasium Petrinum, 100. Jahresbericht, Schuljahr 2003/2004, Linz 2004
  • Das neue Schulprofil des Petrinum, in: Bischöfliches Gymnasium Petrinum, 98. Jahresbericht, Schuljahr 2001/2002, Linz 2002
  • Mitterkirchen - Ein historisches Porträt der Machlandgemeinde, Marktgemeinde Mitterkirchen im Machland (Hrsg.), Linz 1999

Einzelnachweise

  1. Dir. Mag. Franz Asanger, Webseite des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum, abgefragt am 8. September 2012
  2. Kommentar von Johannes Stampf zur Diplomarbeit von Franz Asanger abgefragt am 16. September 2011
  3. Verzeichnis geehrter Persönlichkeiten - Homepage der Gemeinde Mitterkirchen abgefragt am 17. September 2011
  4. Josef Honeder: Das Kollegium Petrinum - ein geschichtlicher Überblick abgefragt am 16. September 2011
  5. Pisa im Detail - Österreichs Gymnasiasten sind vorne dabei abgefragt als angemeldeter Archivbenutzer am 17. September 2011
  6. Neuer Schwung für alte Sprachen Latein ist wieder im Kommen abgefragt als angemeldeter Archivbenutzer am 17. September 2011
  7. Der Standard: Matura neu - eine für alle ...
  8. Gleiche Bedingungen für alle abgefragt am 17. September 2011
  9. Ziemlich schwere Schulaufgaben abgefragt am 17. September 2011
  10. Ratlosigkeit in der Diözese Linz
  11. Einladung zum Sternschnuppern abgefragt am 17. September 2011
  12. Am Linzer Petrinum bereichert Sternwarte den Unterricht abgefragt am 17. September 2011

Weblinks