Franz Höfer von Feldsturm

Franz Ritter Höfer von Feldsturm (* 9. Juli 1861 in Komotau; † 22. Januar 1918 in Wien) war kaiserlich-königlicher Feldmarschalleutnant der österreich-ungarischen Armee während des Ersten Weltkriegs und Verfasser der amtlichen Heeresberichte.

Franz Ritter Höfer von Feldsturm als Generalmajor (Sport & Salon, 1914)

Leben

Franz Höfer von Feldsturm war ein Sohn des Schloßverwalters Franz Höfer und dessen Frau Augustine Vizentia Matschego aus Türnitz (Trnice) bei Aussig an der Elbe (Usti nad Labem) in Böhmen, der als Hauptmann Träger des Eisernen Kronenordens der österreich-ungarischen Armee war und mit Diplom vom 2. Juni 1869 in den erbländisch-österreichen Adelstand mit dem Prädikat „von Feldsturm“ erhoben wurde.

Nach dem Besuch der Militär-Unterrealschule in Sankt Pölten, der Militär-Oberrealschule in Mährisch-Weißkirchen, der technischen Militärakademie in Wien, dem höheren Artilleriekurs und der k.u.k. Artillerie-Schießschule wurde Franz Ritter Höfer von Feldsturm in seiner Offizierslaufbahn in den Jahren 1912 und 1913 Stellvertreter des Chefs des Generalstabs der österreich-ungarischen Armee Franz Conrad von Hötzendorf und erreichte den Rang eines Feldmarschalleutnant. In den Jahren 1914 bis 1918, als Sektionschef im Kriegsministerium in Wien, war er Verfasser der amtlichen Heeresberichte im Ersten Weltkrieg. Franz Ritter Höfer von Feldsturn war der Ehemann der Schriftstellerin Irma von Höfer (Irmgard Höfer von Feldsturm), geborenen Sölch.

Literatur

Weblinks

 Commons: Franz Höfer von Feldsturm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Eintrag zu Franz Höfer von Feldsturm in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online  (auf AEIOU)