Franz Karl Auersperg

Fra′ Franz Karl Maria Formosa Auersperg (* 26. Juli 1935 in Haindorf, Tschechoslowakei; † 26. Januar 2008) war ein österreichischer Politiker und Gewerkschafter.

Leben

Franz Karl Auersperg wurde 1935 als Sohn von Prinz Eduard Rupert von Auersperg und Prinzessin Sophie, geb. Gräfin von Clam-Gallas geboren. Er war der Enkel des Grafes Franz Clam-Gallas. Er war das vorletzte von acht Kindern. Nach der Vertreibung aus der Tschechoslowakei flüchtete die Familie zu seinem Großvater Fürst Eduard von Auersperg. Dort besuchte er die Volksschule in St. Pankratz bei Weitwörth und anschließend das Stiftsgymnasium der Benediktiner in Kremsmünster, das er 1955 mit der Matura beendete. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft in Wien war er ab 1966 bei der Fa. Bunzl & Biach AG in Wien tätig und gehörte dort dem Betriebsrat an. Auersperg war Mitglied des Wiener Vorstandes der Fachgruppe Papier im Österreichischen Gewerkschaftsbund und der Bezirksparteileitung Wieden der ÖVP. Mehr als zehn Jahre war er stellvertretender Vorsitzender der Paneuropa-Union Österreich.

Ordensleben

1951 wurde Auersperg in den Malteserorden aufgenommen. Am 17. Oktober 1992 legte er in der Kirche von Schloss Mailberg seine Ewigen Gelübde ab und wurde Justizritter. 1999 wurde er in den Stand eines Großkreuz-Justizritters erhoben. Er war Mitglied des Kapitels des Großpriorates von Österreich.

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