Franz Karl Franchy

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Franz Karl Franchy (* 21. September 1896 in Bistrița, Siebenbürgen, Rumänien; † 19. Februar 1972 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sein Vater Josef Franchy stammte aus Bad Tatzmannsdorf und ging als Lehrer nach Siebenbürgen, wo er seine spätere Gattin Emma Holzenberg kennenlernte und 1895 heiratete. Der älteste Sohn Franz Karl Franchy besuchte das Gymnasium in Cluj (Klausenburg) und studierte nach der Matura Germanistik und Latein in Cluj und später in Debrecen (Ungarn). Im Ersten Weltkrieg kam er als Reserveoffizier an die polnische Front. Nach Ende des Krieges begann er Beiträge für diverse Zeitungen und Theaterstücke zu verfassen.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Wien nahm er 1922 eine Stelle als Hauptschullehrer für Deutsch und Geschichte in Eisenstadt an, trat jedoch bereits 1928 in den Dienst der Burgenländischen Landesregierung. 1931 ging er nach Wien, wo er als freischaffender Autor lebte. 1936 feierte einen ersten Erfolg mit Einbruch der Wirklichkeit. Die Studententragödie Summa cum laude und das Volksstück Vroni Mareiter wurden zu seinen großen Triumphen. Letzteres erlebte weltweit mehr als 1500 Vorstellungen auf mehr als 50 Bühnen und wurde später auch verfilmt.

Bekannt wurde Franchy durch seine Romane, wovon viele zu Bestsellern wurden.

Werke

Dramen

  • Nero (1922)
  • Credo (1923/24)
  • Die schwarze Not
  • Summa cum laude (1937)

Schauspiele

  • Vroni Mareiter (1938)
  • Gesicherte Existenz (1943)
  • Anna Groth (1955)
  • Zwischen den Geleisen (1959)

Romane

  • Die Mafta. Erzählung (1940)
  • Maurus und sein Turm (1941)
  • Spießer und Spielmann (1947)
  • Abel schlägt Kain (1951)
  • Ankläger Mitmann (1952)
  • Berufene und Verstoßene (1951)
  • Die vielen Tage der Ehe (1955)
  • Die Brandgasse (1963)

Weblinks