Franz Karl von Österreich-Toskana

Franz Karl (links) mit Eltern und Geschwistern (um 1905)

Erzherzog Franz Karl Salvator von Österreich-Toskana (* 17. Februar 1893 in Lichtenegg; † 10. Dezember 1918 in Wallsee) aus dem Hause Habsburg-Lothringen (Linie Habsburg-Lothringen-Toskana) war Erzherzog von Österreich und Offizier.

Marie Valerie mit ihrem Mann Franz Salvator
Schloss Lichtenegg in Wels, Oberösterreich

Inhaltsverzeichnis

Leben

Der Erzherzog wurde auf den vollen Namen Franz Karl Salvator Marie Joseph Ignaz von Österreich-Toskana getauft. Franz Karl war der Sohn von Erzherzog Franz Salvator aus dem toskanischen Zweig der Habsburger und seiner Ehefrau Marie Valerie (1868–1924), Tochter des österreichisch-ungarischen Herrscherpaars Franz Joseph I. und Elisabeth. Erzherzog Franz Karl hatte die sechs Schwestern und die drei Brüder:

∞ 1912 Georg von Waldburg zu Zeil und Hohenems (1878–1955)
∞ 1926 Rosemary Prinzessin zu Salm-Salm (1904-2001)
∞ 1918 Bernhard Graf zu Stolberg-Stolberg (1881–1952)
  • Theodor Salvator (1899–1978)
∞ Maria Theresa von Waldburg-Zeil-Trauchburg (1901-1967)
∞ 1931 Ehefrau von Georg Graf von Waldburg-Zeil-Trauchburg nach dem Tod ihrer Schwester Elisabeth
  • Maria (1901–1936)
  • Clemens Salvator (1904–1974)
∞ 1930 Elisabeth Resseguier de Miremont (1906-2000)
  • Mathilde (1906–1991)
∞ 1947 Ernst Hefel (1888-1974)
  • Agnes (1911–1911).[1]

Erster Weltkrieg

Der Erzherzog verließ die Militärschule als Oberleutnant. Während des Ersten Weltkriegs von 1915 bis 1918 diente Franz Karl als Leutnant bei den Kämpfen gegen Russland, Serbien und Rumänien. Erzherzog Franz Karl erlebte noch das Ende des Krieges und die Auflösung Österreich-Ungarns, allerdings war er bereits sehr krank. Erzherzog Franz Karl starb am 10. Dezember 1918 im Alter von 25 Jahren in Wallsee–Sindelburgban, er war unverheiratet und kinderlos geblieben.

Literatur

  • Marie Valérie von Österreich; Martha Schad (Hrsg.): Das Tagebuch der Lieblingstochter der Kaiserin Elisabeth. 1878–1899. 2. Auflage. Piper, München 2000, ISBN 3-7844-2702-2
  • Martha Schad: Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter. Piper, München 1997, ISBN 3-7844-2665-4
  • Brigitte Hamann (Hrsg.): Die Habsburger. Ein biographisches Lexikon. Piper, München 1988, ISBN 3-4920-3163-3
  • Robert-Tarek Fischer: Österreich im Nahen Osten. Die Grossmachtpolitik der Habsburgermonarchie im Arabischen Orient 1633–1918. Böhlau, Wien 2006, ISBN 3-20577-459-0

Einzelnachweise

  1. Eintrag auf thepeerage.com