Franz Marchat

Franz Marchat (* 17. März 1964 in St. Pölten) ist ein ehemaliger österreichischer Politiker (FPÖ) und Landwirtschaftsmeister. Er war von 1993 bis 2003 Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Marchat besuchte nach der Volksschule ein Untergymnasium und absolvierte in der Folge die landwirtschaftliche Fachschule Pyhra, wo er sich zum Landwirtschaftsmeister ausbilden ließ. Er engagierte sich ab 1990 als geschäftsführender Gemeinderat in Obritzberg-Rust und war zwischen 1995 bis 1998 Gemeinderat, bevor er zwischen 2000 und 2003 sowie von 2005 bis 2007 erneut geschäftsführender Gemeinderat war. Zudem wirkte Marchat zwischen 1994 und 1998 als Landesparteisekretär und vertrat die FPÖ zwischen dem 7. Juni 1993 und dem 24. April 2003 im Landtag. Innerparteilich hatte er zudem die Funktion eines Mitglieds der Bundesparteileitung inne und war ab 1998 im Bundesparteivorstand.

Marchat, der 1998 bei der Wahl zum FPÖ-Landesobmann-Stellvertreter gescheitert war, unterlag auch 2000 Ernest Windholz bei der Wahl um die Funktion des FPÖ-Landesobmanns von Niederösterreich. Daraufhin legte er 2000 seine Funktion als FPÖ-Klubobmann zurück, die er seit 1998 ausgeübt hatte. 2001 wurde er erneut Landesparteisekretär und wurde im November 2002 auch wieder Klubobmann, nachdem Barbara Rosenkranz in den Nationalrat gewechselt war. Marchat trat in der Folge bei der Landtagswahl in Niederösterreich 2003 als Spitzenkandidat an, verlor jedoch in der Folge der Knittelfelder FPÖ-Versammlung 2002 sieben der ehemals neun Mandate. Marchat zog sich in der Folge aus der Politik zurück.

Auszeichnungen

Literatur

  • NÖ Landtagsdirektion (Hrsg.): Biographisches Handbuch des NÖ Landtages und der NÖ Landesregierung 1921-2000. St. Pölten 2000

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952