Franz Novotny

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Franz Novotny (* 30. Mai 1949 in Wien) ist ein österreichischer Autor, Regisseur und Produzent.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Er besuchte die Akademie der bildenden Künste Wien und wurde Kameraassistent. In den 1970er Jahren drehte er vorwiegend Künstlerporträts für das österreichische Fernsehen. Bekannt wurde er 1977 durch den Fernsehfilm Staatsoperette. Durch seine folgenden beiden ersten Spielfilme etablierte er sich als Regisseur. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern des österreichischen Avantgardefilms der 1960er- und 1970er-Jahre.

Seine bevorzugten Arbeitsbereiche sind Kinofilme, Fernsehserien und Werbefilme. 1995 gründete er gemeinsam mit Karin Novotny seine eigene Filmgesellschaft: Novotny & Novotny.[1]

Filmografie

  • 1977 Staatsoperette, Regie/Buch, Fernsehfilm mit Peter Turrini, Ernst Meister, Rudolf Jusits
  • 1980 Exit - Nur keine Panik, Regie/Buch (mit Gustav Ernst) mit Hanno Pöschl, Paulus Manker, Eddie Constantine, Peter Weibel, Kurt Kren, Peter Turrini
  • 1982: Die Ausgesperrten, Regie mit Paulus Manker, Rudolf Wessely, Emmy Werner, Alexandra Curtis, Karl Kröpfl, Christine Kaufmann, Elfriede Jelinek
  • 1982: Die Spitzen der Gesellschaft, Regie
  • 1988: Wien ist anders, Regie
  • 1993: Lauf, Anna, lauf, Fernsehserie (Polizeiruf 133), Regie
  • 1993: Notwehr, (Fernsehserie Peter Strohm), Regie
  • 1994: Exit II - Verklärte Nacht, Regie mit Hanno Pöschl
  • 1997: Slidin - alles bunt und wunderbar Produktion (Regie/Buch: Barbara Albert, Michael Grimm, Reinhard Jud)
  • 1999: Nachtfalter (Escort Service, Papillion de nuit), Regie/Buch
  • 1999: The Punishment (Kazna), Produktion (Regie: Goran Rebic)
  • 2002: 011 Beograd, Koproduktion, Regie: Michael Pfeifenberger
  • 2002: YU, Regie
  • 2003: Fuse, Bosn. Österr.franz. Koproduktion
  • 2003: Summer in the golden valley, Bosn. Österr. franz. Koproduktion, Wettbewerb Rotterdam
  • ORF Produktionen: Der letzte Statist, Stunde Null, Nagl Maly, Porträt Josef Mikl, Utopie in neun wirklichen Bildern, Der schöne grosse Alexander, Lügensänger, Damenwahl, Orsolics Passion, Das Stück mit dem Hammer, Bakunin, Scheitern in Wien, Pluhar Show, Carnival in Cuba, Notizen aus einer Kleinstadt, Migenes Show
  • Industriefilme: Ortskampf (für Österreichisches Bundesheer), Römerquelle, Swatch (Swatch Collectors Club Evenings 92 + 94), Monsieur X (schriller Winklerfilm 95)
  • Werbefilme: Regie: ÖBB, SPÖ, ZENTRAL-SPARKASSE, KREISKY, ZILK, SPÖ LÄNDLE, VRANITZKY, STEYR, IMPULSE, MEN -ZIGARETTEN, RÖMERQUELLE, HAGAN, HOLSTENPILS, WIENER, JOUR ET NUIT, IBM, FERRERO, CABV, BP, AJAX, PHILIPS, TESA, SUCHARD etc. Produktion: BANK AUSTRIA, IMPULSE, COSMOS, MOBILKOM, AUER, KLASSENLOTTERIE, MEMPHIS, AUF DEN HUND GEKOMMEN, A1, billigerkaufen.com

Auszeichnungen

  • Löwe Cannes
  • Clio N.Y.
  • Berliner Klappe
  • 1. Preis Genfer Militärfilmfestival
  • Schweizer Werbepreis
  • mehrere Goldene Veneri des Creativ Clubs Austria
  • drei Österreichische Staatspreise
  • Träger der Goldenen Verdienstmedaille der Stadt Wien
  • CCA: Goldene Venus, Werbetrommel
  • Bester österr. Werbefilm
  • Retrospektive des Gesamtwerks im April 2007 im Filmarchiv Austria[2]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Pressemappe zum Film „YU“, herausgegeben von Polyfilm Verleih, 2001
  2. Filmarchiv Austria