Franz Weber (ÖVP)

Franz Weber (* 15. Dezember 1920 in Oberperfuss, Tirol; † 5. November 2001 in Hall in Tirol, Tirol) war ein österreichischer Politiker (ÖVP).

Leben

Nach der Volksschule war Franz Weber Schüler am Bischöflichen Gymnasium Paulinum in Schwaz, an welchem er 1938 maturierte. Nach zwei Jahren Oberschule begann Weber Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck zu studieren. Das Jahr seiner Promotion ist nicht bekannt. Während des Zweiten Weltkriegs musste Weber auch Militärdienst in der Wehrmacht verrichten; gegen Kriegsende kam er vier Monate in alliierte Kriegsgefangenschaft in Italien.

Von 1945 bis 1946 übernahm er kurzzeitig interimistisch die Bundespolizeidirektion in Innsbruck; doch fühlte er sich in der Politik besser aufgehoben. 1946 fand Weber Arbeit als Sekretär beim Tiroler Bauernbund, einer heutigen Teilorganisation der ÖVP. Bereits 1947 wurde er Landessekretär des Bauernbundes und 1953 Leitender Angestellter der Tiroler Landarbeiterkammer.

Sein politischer Werdegang begann 1949, als er für die ÖVP als Abgeordneter in den Tiroler Landtag einzog. Im Mai 1954 wurde Weber als Mitglied des Bundesrats in Wien vereidigt; in der Zeit vom 26. Mai bis zum 20. Juni 1954 fungierte Weber als Präsident des Bundesrates.

Im Mai 1958 wechselte Weber vom Bundesrat in den Nationalrat, in dem er bis Juni 1959, knapp ein Jahr, ein Abgeordnetenmandat innehatte. Zuletzt saß er von Juni 1959 bis Mai 1961 erneut im Bundesrat.

Auszeichnungen

Weblinks