Franziska Weisz

Weisz bei der Vorstellung ihres Films Der Räuber auf der Berlinale 2010

Franziska Weisz (* 4. Mai 1980 in Wien) ist eine österreichische Filmschauspielerin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Franziska Weisz (manchmal auch Franziska Weiss oder Weiß) wuchs in Breitenfurt bei Wien auf. Nach der Matura am Bundesrealgymnasium in Perchtoldsdorf bei Wien 1998 begann sie ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Wien. Als Schauspielerin eher zufällig entdeckt wurde sie 1999 von dem österreichischen Regisseur Ulrich Seidl für seinen Film Hundstage, in dem sie die Rolle der Klaudia spielte. Nach den Dreharbeiten begann sie ein neues Studium in England – International Relations and Media. Zunächst an der De Montfort University in Leicester und später am King's College in London, wo sie mit einem Master Degree in Development and Environment abschloss. Doch bereits während des Studiums nahm sie immer wieder Rollen in Film- und Fernsehproduktionen an und konzentriert sich heute hauptsächlich auf ihre Schauspielkarriere. Bei der Berlinale 2005 wurde sie als österreichischer Shooting Star des europäischen Films präsentiert. 2010 lief der Film Der Räuber, in dem sie mit Andreas Lust die Hauptrolle spielt, im Berlinale-Wettbewerb.

Filmografie

Kino
Fernsehen

Theater

Nominierungen und Auszeichnungen

  • 2004: Undine Award in der Kategorie Beste jugendliche Schauspielerin in einem Fernsehfilm für In Liebe vereint
  • 2005: Romy – nominiert in der Kategorie Beliebtester weiblicher Shootingstar
  • 2005: Österreichischer Shooting Star des europäischen Films
  • 2005: Undine Award – nominiert in der Kategorie Beste jugendliche Charakterdarstellerin für Hotel
  • 2008: Franz-Hofer-Preis des Filmhauses Saarbrücken[1]
  • 2010: Diagonale-Schauspielpreis für einen bemerkenswerten Auftritt einer österreichischen Schauspielerin in einem Film (Der Räuber)

Weblinks

 Commons: Franziska Weisz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Als erste aus Österreich stammende Schauspielerin. Vgl. Oberösterreichs Neue vom 14. Oktober 2008