Franziskanerinnen von Vöcklabruck

Mutterhaus in Vöcklabruck

Die Franziskanerinnen von Vöcklabruck, auch: Arme Schulschwestern vom 3. Orden des hl. Franziskus Seraphikus, sind ein Orden der Franziskanerinnen mit dem Sitz in Vöcklabruck in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Ordensgemeinschaft wurde 1850 vom Priester Sebastian Schwarz und der Schwester Franziska Serafika Juliane Wimmer (1824–1886) als erster Oberin gegründet, welche zuvor beim Institut der Schulschwestern zu Graz eine Ausbildung gemacht hat. Der Orden erhielt 1861 die Anerkennung als selbstständiges Institut durch den Linzer Bischof Franz Joseph Rudigier und 1937 die päpstliche Anerkennung, was 2012 zum 75-Jahr-Jubiläum beim Generalkapitel mit Nuntius Peter Stephan Zurbriggen gefeiert wurde.[1]

Tätigkeitsschwerpunkte

Die Schwestern sind im pädagogischen, sozialen, gesundheitlichen und pastoralen Bereichen tätig.

Der Orden betreibt das Krankenhaus St. Josef in Braunau am Inn und gemeinsam mit dem Orden der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz das Klinikum Wels - Grieskirchen. Von 1862 bis heute wird eine Altenpflegeheim in Rainbach im Mühlkreis geführt.[2]

Der Orden führt zahlreiche Kindergärten und Schulen.

International

Es gibt weitere Konvente, seit 1922 in den U.S.A. in Missouri, seit 1925 in Deutschland in Berlin, Brandenburg an der Havel und Zinnowitz und seit 2002 in Kasachstan (Kornejewka, Tonkoschurowka). Von 1933 bis 1985 wurde das Österreichische Hospiz in Jerusalem betreut.

Generaloberinnen

  • 1994-2012 Kunigunde Fürst
  • seit 2012 Angelika Garstenauer

Weblinks

 Commons: Franziskanerinnen von Vöcklabruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Päpstlicher Nuntius zu Gast bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck Diözese Linz, 16. Juli 2012
  2. APH St. Elisabeth Rainbach 150-Jahr-Jubiläum mit Tag der offenen Tür Franziskanerinnen von Vöcklabruck, 21. September 2012