Fred Turnheim

Fred Turnheim (* 8. September 1949 in Wien) ist ein österreichischer Journalist und war von 1975 bis Oktober 2011 beim ORF tätig. Seit Oktober 2011 leitet er das Berliner Kommunikationsunternehmen ''MedienZirkus Berlin-Wien'' und ist als freier Journalist für österreichische und deutsche Medien tätig.

Turnheim war Chefredakteur der Zeitschrift Anstoß und Argumente, die vom Evangelischen Press Verein und der Evangelischen Akademie in Österreich bis 1975 herausgegeben wurde. 1984 schlug er zusammen mit dem ORF-Journalisten Hans Preiner den Prof. Claus Gatterer-Preis vor, der im Folgejahr vom Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) geschaffen wurde.

1975 trat er in den ORF ein. Zuerst in der damaligen Bundesländerredaktion für die Sendung „Österreich Bild“. 1981 trat in die Parlamentsredaktion ein, dort wurde er stellvertretender Ressortleiter für die Sendung „Hohes Haus“. 1988 übernahm er die Sendungsverantwortung für die „Wochenschau“ und die Sendung „Hello Austria - Hello Vienna“. Gleichzeitig war er Chef vom Dienst der ORF-Nachrichtensendung „Zeit im Bild“. Im Bereich der Wochenschau-Redaktion entstanden auch der „Jahresrückblick des Aktuellen Dienstes“. 1995 wurde er Chef vom Dienst des Wissenschaftsmagazins „Modern Times“. Die „Wochenschau“ wurde auch im 3sat, in den Flugzeugen der Lauda Air und an die österreichischen UNO-Soldaten am Golan gesendet. 1997 wurde er Mitglied der Planungsgruppe der täglichen Wissenschaftssendung „nano“ auf 3sat. Er führte in 3sat das dezentrale Redaktionsmanagement ein. Von 2001 bis 2011 war er wieder Redaktionsmitglied der Zeit im Bild und leitete die Redaktion Neue Medien in der ZIB. Derzeit ist er freier Journalist in Berlin und Wien.

Turnheim ist Spezialist im Bereich der Neuen Medien und Autor mehrerer Bücher

1988 wurde Turnheim geschäftsführender Präsident des ÖJC und 1990 schließlich zu dessen Präsidenten gewählt.

Turnheim unterrichtet an der Journalismus & Medien Akademie.

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