Freilichtmuseum Maria Saal

Gedächtnisstein zu Ehren des Gründers Oskar Moser
„Bodnerhaus“, 17. Jahrhundert, St. Oswald (Gemeinde Bad Kleinkirchheim)
Essplatz im „Bodnerhaus“, 17. Jh., Sankt Oswald

Das Freilichtmuseum Maria Saal ist ein Freilichtmuseum am östlichen Rand des Zollfelds in Kärnten und in Österreich eines der ersten Museen seiner Art.

Ursprünglich im Jahr 1936 durch den Ankauf des „Bodnerhaus“ in St. Oswald (Gemeinde Bad Kleinkirchheim) als Heimatmuseum begründet, wurde das heutige Museumsgelände auf der Gemarkung der Gemeinde Maria Saal am 22. August 1972 eröffnet. Es erstreckt sich über eine Fläche von vier Hektar und ist in vier Terrassen gegliedert. Es zeigt verschiedene Formen von Bauernhäusern und Höfen aus verschiedenen Teilen Kärntens und vermittelt dem Besucher die Lebensformen und -bedingungen, Möbel, Handwerksgeräte, Mühlen und Öfen der ländlichen Bewohner Kärntens in unterschiedlichen Zeitepochen. Weiters ist auf dem Gelände ein Naturlehrpfad angelegt, der Informationen über die lokale Flora vermittelt.

Das Museum wird vom Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt wissenschaftlich betreut.

Literatur

  • Karl Eisner: Das Kärntner Freilichtmuseum in Maria Saal. Selbstverlag des Kärntner Freilichtmuseums, 1992

Siehe auch

Weblinks

 Commons: Kärntner Freilichtmuseum Maria Saal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

46.6814.344722222222Koordinaten: 46° 40′ 48″ N, 14° 20′ 41″ O