Fridolin Wiplinger

Fridolin Wiplinger (* 17. Januar 1932 in Haslach an der Mühl (Oberösterreich); † 4. Februar 1973) war ein österreichischer Philosoph. Er stand als Phänomenologe vor allem in der Tradition Martin Heideggers.[1]

Leben

Wiplinger besuchte das Bischöfliches Gymnasium Petrinum in Linz und studierte anschließend in Wien, Freiburg im Breisgau und Berlin. Ab 1964 arbeitete er als Assistent am II. Philosophischen Institut der Universität Wien. 1969 habilitierte er sich mit der Kardinal-Innitzer-Preis prämierten Arbeit „Physis u. Logos. Zum Körperphänomen in seiner Bedeutung für den Ursprung der Metaphysik bei Aristoteles“.[2]

Am 1. Jänner 1973 wurde er zum ordentlichen Professor und Vorstand des II. Philosophischen Instituts der Universität Wien ernannt.[2]

Literatur

 Helena Stockinger: Über das Wort, die Liebe und den personal erfahrenen Tod zur Existenz des Selbst-Seins. Auseinandersetzung mit Ferdinand Ebner und Fridolin Wiplinger. Universität Wien, Wien 2009 (univie.ac.at, pdf 337 MB).

Einzelnachweise

  1.  Fridolin Wiplinger: Wahrheit und Geschichtlichkeit : Eine Untersuchung über d. Frage nach d. Wesen d. Wahrheit im Denken Martin Heideggers. Alber, Freiburg 1961 (http://d-nb.info/455703507).
  2. a b Diplomarbeit von Helena Stockinger (2009, PDF)