Friedemann Derschmidt

Friedemann Derschmidt (* 1967 in Salzburg, Österreich) ist ein Dokumentarfilmer und freischaffender, bildender Künstler mit Schwerpunkt Video und Medien.

Er war u.a. Gründer der Zeitung „71133“, einer Zeitung der österreichischen Kunsthochschulen, sowie künstlerischer Leiter der „Kulturspektakel“ (1995 – 1996).

Derzeit betreibt er mit der Historikerin Karin Schneider das gemeinsam gegründete „Institut zur Erforschung und Erschaffung von Ritualen und Zeremonien“ kurz „Ritesinstitute“ in Wien und Jerusalem.

Seit 2005 arbeitet Ritesinstitute an einem nachhaltigen Netzwerk von Künstlerinnen und Intellektuellen in Israel und Österreich. Mehrere Touren des Ritesinstitutes nach Israel, Syrien, dem Libanon und Jordanien führten in der Folge zu einer regen kulturellen Veranstaltungs- und Ausstellungstätigkeit in Österreich und dem nahen Osten.

Seit einer Begegnung mit Branislav Nikolic widmet er den Schwerpunkt seiner Arbeit der Kultur der Roma / Zigeuner.

Inhaltsverzeichnis

Werke

Kunstprojekte

permanent breakfast Derschmidt ist Gründungsmitglied des 1996 begonnenen partizipativen Kunstprojektes permanent breakfast, des „immerwährenden Frühstücks im öffentlichen Raum“, eines Frühstückspyramidenspiels zu einer Gesellschaftsbewegung, das sich mittlerweile weltweit (über 20 Nationen) verbreitet hat.

weitere Ausstellungen zu permanent breakfast:

israel komplex Nach 6 Studienreisen des ritesinstitute der Herstellung eines Basisnetzwerkes zwischen Österreichischen, Israelischen und Palästinensischen KünstlerInnen und Intellektuellen organisierte/veranstaltete das ritesinstitute ein Sample kultureller und künstlerischer events zu 60 Jahre Israel:

November 2008: Israel in den Augen: Tage der israelischen Dokumentarfilme im TOP Kino (gemeinsam mit Tal Adler und der barbur Gruppe / Jerusalem)

  • April 2008: West and East im MQ Freiraum der Sala Manca Group - Jerusalem
  • Mai bis Oktober 2008: „overlapping voices. Israeli and Palestinian artists“ in der Sammlung Essl, gemeinsam mit Tal Adler und Amal Murkus.


Bei allen Veranstaltungen wurden israelische bzw. palästinensische KünstlerInnen eingeladen.

ISRAEL/PALÄSTINA KOMPLEX: Das fortlaufende SYMPOSIUM Alle Veranstaltungen wurden mit spezifischen lectures und panels begleitet, die wir daher „fortlaufendes Symposium“ nennen.

Filme

  • „Komm und sieh Rudyn - Geschichten eines Tänzers aus Wien“, Österreich 1999 (vorab als Video im Februar 1998; Regie Friedemann Derschmidt und Walter Pucher)
  • „Altes Haus - Szenen einer Erinnerung“, Österreich 2001
  • „Meisterschaft“, Österreich 2005

Ausstellungen

  • "Lebensräder" Dauerausstellung im Schloss Gobelsburg
  • „Sequenzen“, 2005 Galerie Plank, Wien, Österreich
  • "permanent breakfast Raumordnngen" 2005 Kunsthalle Wien
  • "Raumordnungen 7 Jahre permanent breakfast Graz" 2005 Forum Stadtpark Graz
  • "pocket exhibition 1" 2005 Galerieraum der Gruppe Barbur in Nachalaot / Jerusalem
  • "pocket exhibition 2 GipsyWorld/Romablood" 2006 Galerieraum der Gruppe Barbur in Nachalaot / Jerusalem

weitere Projekte

  • „Roma Blood“ gemeinsam mit dem Roma Internetradio „Gipsy Radio“
  • „Gipsy World - Music and more“ (Eine Woche Romaklub im „Porgy & Bess“, Wien)
  • Architekturprojekt „Rustenschacherallee“ (Bau von Bildhauerwerkstätten)

Auszeichnungen

  • Preis d. Landes Niederösterreich 1996
  • Preis der Anni und Heinrich Sussmann Stiftung 1998 für „Komm und sieh Rudyn“ (Video)

Weblinks