Friedrich Christian von Hauss

Friedrich Christian von Hauss (* 1698 Grafschaft Mark; † 15. Dezember 1764) war ein preußischer Generalmajor und Chef des Infanterieregiments S 55.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Militärkarriere

Hauss wurde 1715 im Infanterieregiment „Golz“ Nr. 15 angestellt. Dort wurde er 1721 Fähnrich, 1730 Leutnant, 1732 Hauptmann und 1740 Major. Als sich die Armee in Brandenburg sammelte, kommandierte er ein Grenadierbataillon, das aus den Grenadierkompanien „von Flanß“ Nr. 16 und „Prinz Ferdinand“ Nr. 15 gebildet wurde. Im März 1745 wurde Hauss Oberstleutnant und im Mai 1747 Oberst. Im Jahr 1756 übernahm er das Infanterieregiment S 55, welches aus sächsischen Soldaten bestand, die nach der Belagerung bei Pirna in Preußische Dienste gepresst wurden. Am 20. Oktober 1756 folgte seine Ernennung zum Generalmajor. 1757 wurde er Nachfolger von Oberst Manstein als Kommandant von Leipzig. Das Regiment kam an Ludwig Philipp von Röbel. Nach dem Krieg wurde das Regiment aufgelöst. Die Reste kamen zum Infanterieregiment Nr. 36.

Im Januar 1761 wurde Hauss wegen seiner Krankheit pensioniert. Er starb am 15. Dezember 1764.

Familie

Hauss war mit Dorothea Wilhelmine von Reck verheiratet.[1]

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Friedrich Christian von Hauss. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. II, Arnold Wever, Berlin 1789, S. 458 (Friedrich Christian von Hauss in der Google Buchsuche).
  • Neues preussisches Adels-Lexicon, Band 2, S. 351, Digitalisat

Einzelnachweise

  1. Christian Fürchtegott Gellert, 1756–1759 S. 421