Friedrich Ernst von Zabeltitz

Friedrich Ernst von Zabeltitz (* 14. Februar 1723; † 19. Februar 1773 in Neiße) war ein preußischer Oberst und Chef des Grenadier-Bataillons Nr. 6.

1741 kam er als Gefreiter zu dem neuerrichteten Füsilier-Regiment Nr. 38 (Jung-Dohna), bald wurde er Fähnrich und 1750 Seeonde-Lieutenant bei den Grenadieren dieses Regiments. Am 10. Juli 1761 wird er Major des Regiments, im Oktober 1764 erhielt er das Grenadier-Bataillon Nr. 6. Am 20. Mai 1772 wird er Oberstleutnant, genau ein Jahr später Oberst.

1759 war er als Hauptmann des Infanterie-Regiments Nr.38 (Zastrow) bei Kunersdorf verwundet worden. Während seiner 35-jährigen Dienstzeit hatte er sich wiederholt hervorgetan und Zeichen des Mutes bei allen Vorfällen an den Tag gelegt. Er starb in Neiße als preußischer Oberst, Chef eines Grenadier-Bataillons, Ritter des Ordens Pour le Merite im Alter von 50 Jahren am 19. Februar 1773 (auch: 27. August 1773).

Familie

Christiane Charlotte von der Marwitz († 1788) verwitwete von Prittwitz. sie lebte als Witwe in Diedersdorf und Rathenow und starb an letzterem Ort.

Sie erhielt nach dem Tode ihres Gemahls durch Kabinetts-Ordre vom 30. August 1773 eine Pension von 200 Talern vom König, was er vorher versprochen hatte.

Literatur

  • Georg Schmidt, Die Familie von Zabeltitz, Zobeltitz, S. 103
  • Biographisches Lexikon aller Helden und Militärpersonen:, Band IV, S. 296, Digitalisat
  • Eduard Lange, Die Soldaten Friedrichs des Grossen, S. 277, Digitalisat