Friedrich Piel

Friedrich Piel (* 3. Januar 1931 in Dortmund) ist ein deutscher Kunsthistoriker und Hochschullehrer.

Er studierte von 1952 bis 1958 an der Universität München Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte. Von 1958 bis 1960 war er wissenschaftlicher Volontär bei den Staatlichen Museen in München, von 1962 bis 1968 Wissenschaftlicher Assistent an der Universität München. 1969 wurde er dort zum habilitiert.

Bis 1989 war er Universitätsprofessor an der Universität München, danach Ordinarius für Kunstgeschichte an der Universität Salzburg.

Seit 1999 ist er emeritiert und als Verfasser von kunstwissenschaftlichen Schriften zur zeitgenössischen Kunst und zur Theorie des Fachs, sowie als Gutachter für alte Gemälde (Leonardo da Vinci, Peter Paul Rubens, Philipp Otto Runge) tätig.

Literatur

  • Matthias Grünewald, Der Isenheimer Altar. Wien 1960.
  • Die Ornament-Groteske in der italienischen Renaissance. Berlin 1962.
  • Systemfragmente zu einem begehbaren Bild. München 1972.
  • La Cappella Colleoni e il Luogo pio della Pietà in Bergamo. Bergamo 1975.
  • Friedrich Piel u. a.: Meisterzeichnungen aus 6 Jahrhunderten. Die Sammlung Ian Woodner. Köln 1986.
  • Röscheisen. Falkenberg 1988.
  • Albrecht Dürer, Aquarelle und Zeichnungen. Köln 1993.
  • Leonardos Disegnio der Anghiari Schlacht, Materialien und Dokumente zur Tavola Doria. Falkenberg 1994.

Weblinks