Friedrich Rosenfeld

Friedrich Rosenfeld (* 5. Dezember 1902 in Wien; † 27. Dezember 1987 in Bexhill) war ein österreichischer Schriftsteller. Er veröffentlichte unter dem Pseudonym Friedrich Feld.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Rosenfeld studierte in Wien Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte. Ab 1923 war er Kulturredakteur der sozialdemokratischen Tageszeitung „Arbeiter-Zeitung“.

1931 veröffentlichte Rosenfeld sein erstes Buch „für denkende Kinder“ unter dem Titel „Tirilin reist um die Welt“.

Nach dem Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs im Jahre 1934 setzte sich Rosenfeld in die Tschechoslowakei ab. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen flüchtete er nach England, wo er unter dem Pseudonym Friedrich Feld Kinder- und Jugendbücher veröffentlichte. Außerdem schrieb er für „Die Zeitung“.

Besondere Bekanntheit in Deutschland erlangte Feld ab Ende der 1950er Jahre, als seine Geschichten um die Lok 1414 vom Rundfunk als Hörspiele bearbeitet auf 17-cm-LPs erschienen.

Werke

  • Nona und die 33 Drillinge bzw. Lischen Pfennig und die 12 Friseure - 2 Geschichten in einem Band. Verlag Jungbrunnen, Wien ca. 1967
  • Warum es im Zoo keine Drachen gibt. ISBN 3-7026-4800-3, Verlag Jungbrunnen, Wien 1971.

Übersetzungen

  • Phyllis Whitney Das geheimnisvolle Schwert: Spuk um Mitternacht, Heyne Verlag 1977
  • Phyllis Whitney Lindas Heimkehr: Start ins neue Leben, Heyne 1978

Literatur

  • Ursula Seeber [Hrsg.]: Kleine Verbündete: vertriebene österreichische Kinder- und Jugendliteratur, Österreichische Exilbibliothek. Wien: Picus-Verl., 1998 ISBN 3-85452-276-2. Dort Kurzbio und ausführliche Bibliografie S. 120-122
  • Zlata Fuss Phillips: German Children's and Youth Literature in Exile, 1933-1950. Biographies and Bibliographies, München 2001, ISBN 3-598-11569-5
  • Wilhelm Sternfeld, Eva Tiedemann: Deutsche Exilliteratur 1933–1945. Eine Bio-Bibliographie, Schneider, Heidelberg/Darmstadt, 1962